iPhone 5c: Plastik-iPhone bei weitem kein Flop

Thomas Konrad
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Apples iPhone 5s wird vielerorts als Flop bezeichnet. Dass sich selbst Samsungs Galaxy S4 schlechter verkauft, hört man nur selten. Appleinsider zeigt nun, was wirklich hinter den Flop-Theorien steckt.

iPhone 5c: Plastik-iPhone bei weitem kein Flop

Zwei der vier großen US-Amerikanischen Mobilfunkbetreiber, AT&T und Sprint, verkauften nach Marktstart im September mehr iPhone 5c-Einheiten als Samsung Galaxy S4-Geräte.

Apples iPhone 5c habe außerdem jedes andere Android-Telefon gleich im ersten Monat aus den Verkaufscharts verdrängt, schreibt Appleinsider. Und: Weder Windows Phones noch Blackberry-Smartphones konnten mit dem Plastik-iPhone mithalten. Nach einem Flop sehe das nicht aus.

Zwar hält Apple selbst die genaue Zusammensetzung der 51 Millionen im Winter-Quartal verkauften iPhones geheim, allerdings sprechen laut Appleinsider Datensätze aus verschiedenen Quellen für einen iPhone 5c-Anteil von rund 25 Prozent. Das sind 12,8 Millionen Geräte. Blackberry verkaufte im gleichen Zeitraum insgesamt nur sechs Millionen Telefone, Nokia lediglich 8,2 Millionen seiner Windows-Telefone. Samsungs Galaxy S4 brachte es laut Appleinsider auf 9 Millionen Einheiten.

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Hauptsächlich werde das iPhone 5c als Flop bezeichnet, weil in Apples eigenem Produktmix hinter dem iPhone 5s zurückbleibt. “Als ob Apple es bevorzugen würde, das iPhone 5c zu verkaufen und jedesmal 100 Dollar weniger einzunehmen”, kommentiert das Magazin. Tim Cook hatte erklärt, dass das iPhone 5c hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb. Das hätten wohl einige falsch verstanden, so Appleinsider. Ein Automobilhersteller wie GM sei wohl kaum entsetzt, wenn sich mehr Kunden für 20 Prozent teureres Premium-Modell entscheiden. Das Smartphone, das sich weltweit am zweitbesten verkauft, als einen Flop zu bezeichnen sei nicht nur eine krasse Meinung, sondern schlichtweg eine Lüge.