Mittelklasse-iPhone: Apple beauftragt angeblich Foxconn-Konkurrent Pegatron mit Produktion

Ben Miller
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Im Zuge der Optimierung von Produktionsprozessen und des Risikomanagements für die Zuliefererkette soll Apple den Foxconn-Konkurrenten Pegatron mit der Fertigung des für dieses Jahr erwarteten Mittelklasse-iPhones beauftragt haben.

Mittelklasse-iPhone: Apple beauftragt angeblich Foxconn-Konkurrent Pegatron mit Produktion

Laut Wall Street Journal will Apple durch die Wahl von Pegatron als Haupt-Fertiger das “Risiko breiter streuen” sowie mehr Einfluss auf die Produktion und Qualitätskontrolle seiner Produkte.

Apples hohe Qualitätsanforderungen seien für Foxconn immer schwerer zu erfüllen, besonders bei so komplexen Geräten wie dem iPhone 5 und erst recht in den großen Stückzahlen, die Apple in Auftrag gibt.

Foxconn sei frustriert über die immer strengeren Auflagen aus Cupertino.

Die Beziehung zwischen Apple und Foxconn bröckelt aber nicht erst seit dem “iPhone 5 Scuffgate“. So fertigt das taiwanesische Unternehmen für eine Vielzahl renommierter Konzerne, für teils fragwürdige Arbeitsbedingungen und eine Reihe von Selbstmorden unter den hunderttausenden Foxconn-Arbeitern stand aber primär Apple im Kreuzfeuer der Presse.

Ein weiterer Grund für den Wechsel zu Pegatron sei auch finanzieller Natur. So soll Pegatron kleinere Margen akzeptiert haben, um sich die größeren Aufträge Apples langfristig zu sichern.

Die Produktionskapazitäten von Pegatron sind zwar bei weitem nicht vergleichbar mit jenen von Foxconn, Apple und Pegatron pflegen aber eine langjährige Geschäftsbeziehung, die bis zurück zu den ersten iBooks reicht.

Seit 2011 fertigt Pegatron auch einen kleinen Teil der iPhones und iPad minis. Haupt-Fertiger ist bzw. war Foxconn.

Weitere Themen: iPhone 5s, iPhone 5, Foxconn

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