iPhone: Die nächsten beiden Generationen noch unter Steve Jobs entwickelt

Die nächsten beiden iPhone-Modelle sind bereits weitgehend entwickelt, und an der Entwicklungsarbeit war auch noch Steve Jobs beteiligt – so zumindest die Aussage eines kalifornischen Staatsanwalts, dem ein Apple-Mitarbeiter diese Informationen eher beiläufig mitgeteilt hat.

iPhone: Die nächsten beiden Generationen noch unter Steve Jobs entwickelt

Der kalifornische Bezirksstaatsanwalt George Gascón traf sich mit Mitarbeitern mehrerer US-Mobilfunkbetreiber und Michael Foulkes, um mögliche Maßnahmen gegen Smartphone-Diebstähle zu besprechen. Eine Idee ist die Integration eines “Killswitch”, der es ermöglichen würde, ein gestohlenes Smartphone permanent zu deaktivieren – und es so für Diebe weniger attraktiv zu machen.

Nachdem die Gespräche mit den Mobilfunkbetreibern bereits wenig zielführend gewesen seien, hatte sich Gascón mehr vom Treffen mit Foulkes erhofft. Auch dieses habe Gascón jedoch nicht wirklich weiter gebracht: Foulkes sei offenbar ein Meister darin, viel zu reden, ohne wirklich etwas zu sagen. Er verriet jedoch ein interessantes Detail, das nur indirekt etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun hatte: Die nächsten beiden iPhone-Generationen seien schon entwickelt (weswegen die Integration eines “Killswitch” schwierig wäre), und sie stammten aus der Zeit bevor Tim Cook Apples CEO wurde.

Nachdem der langjährige Apple-CEO Steve Jobs Ende 2011 verstorben war, berichtete bereits eine britische Zeitung, dass Jobs noch im letzten Jahr vor seinem Tod die Entwicklung vieler Produkte beaufsichtigt habe. Insgesamt habe der Apple-Mitgründer vier Jahre im Voraus geplant. Das würde zu Foulkes’ Aussage passen: Mit dem iPhone 5S ist in diesem Jahr zu rechnen, mit dem darauffolgenden Gerät – dem iPhone 6? – im Jahr 2014. In den Vier-Jahres-Zeitraum ließe sich noch eine weitere iPhone-Generation unterbringen, diese dürfte 2011 allerdings – wenn überhaupt – in einem sehr frühen Entwicklungsstadium gewesen sein.

Was Gascóns Ziel, Smartphones für Diebe unattraktiver zu machen, betrifft, bleibt die Idee des “Killswitch” erst einmal im Raum stehen. Allerdings ist die Umsetzung nicht trivial: Da die Gefahr eines Missbrauchs oder des versehentlichen Deaktivierens eines Smartphone besteht, bestünde ein großes Risiko, wenn der Vorgang unwiderruflich wäre. Könnte das Deaktivieren rückgängig gemacht werden, würde dies aber auch für Hacker möglich sein.

Wenn Netzbetreiber den Betrieb als gestohlen gemeldeter Geräte unterbinden, bleibt immer noch die Möglichkeit, es ins Ausland zu verkaufen. Und letztendlich seien, so Gascóns Vermutung, Handy-Hersteller ohnehin nicht daran interessiert, die Zahl der Diebstähle zu verringern – da sich die Kunden dann neue Exemplare kaufen müssten, seien die Vorgänge auch für sie kein schlechtes Geschäft.

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Weitere Themen: iPhone 6, iPhone 5

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