Drahtloses Aufladen: Apple-Patentantrag beschreibt Lösung mittels Magnet-Resonanzfeld

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Anders als die Konkurrenz lässt Apple seine Kunden ein iPhone oder iPad noch nicht drahtlos über Induktion aufladen – das Unternehmen hält offenbar nicht viel von dieser Lösung. Ein neuer Patentantrag beschreibt jetzt jedoch ein drahtloses Aufladen über ein Magnet-Resonanzfeld.

Drahtloses Aufladen: Apple-Patentantrag beschreibt Lösung mittels Magnet-Resonanzfeld

Nach der Präsentation des iPhone 5 erklärte Apples Marketing-Chef Phil Schiller, warum das Unternehmen nicht so viel von drahtlosem Aufladen mittels Induktion hält: Der Benutzer brauche auch mit dieser Lösung Drahtlos-Ladestationen, die ihrerseits wiederum mit einer Steckdose verkabelt sein müssen. Der Vorteil halte sich daher in Grenzen.

Ein neuer Apple-Patentantrag beschreibt, wie sich das Ganze eleganter lösen ließe: Mittels Near-Field Magnetic Resonance (NFMR), also einem magnetischen Nah-Resonanzfeld. Die Quelle dieses Resonanzfeldes könnte sich hinter einem iMac oder einem Apple-Display, also “unsichtbar” auf einem Schreibtisch befinden. Das magnetische Feld würde rund ein Meter weit reichen, könnte also alle Geräte in diesem Umkreis aufladen.

So ließen sich eine drahtlose Maus und Tastatur, die sich dauernd innerhalb dieses Feldes befinden, komplett ohne Batterien betreiben. Ein iPhone oder iPad müsste der Benutzer nur in einem Umkreis von einem Meter von der Quelle ablegen oder – im Falle eines iPhone – in der Hosentasche tragen. Die Aufladung könnte dann völlig automatisch und eben drahtlos erfolgen.

Natürlich muss der iMac oder das Display selbst weiterhin mittels eines Kabels mit dem Stromnetz verbunden sein. Der Vorteil gegenüber einer Aufladung mittels Induktion ist jedoch, dass kein direkter Kontakt zwischen der magnetischen Energiequelle und dem Gerät bestehen muss, sondern eine Annäherung bis auf einen Meter reicht.

Ob aus Apples Idee letztendlich ein fertiges Produkt wird, bleibt wie immer abzuwarten. Den Verantwortlichen dürfte diese elegantere Lösung jedoch besser gefallen als die Induktions-Variante.

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