iPhone: Apple-Patent beschreibt Lautstärke-Regelung mittels Umgebungssensor

Florian Matthey
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Wenn ein Benutzer das iPhone ans Ohr hält, schaltet sich das Touchscreen-Display des Geräts automatisch ab. Der dafür zuständige Infrarot-Sensor ließe sich aber auch anders einsetzen: Für die automatische Anpassung der Lautstärke.

iPhone: Apple-Patent beschreibt Lautstärke-Regelung mittels Umgebungssensor

Ein Apple neu zugesprochenes Patent – das Apple allerdings schon im Jahr 2008 beantragt hatte – beschreibt, wie das iPhone automatisch erkennen könnte, wann und wie weit der Benutzer es von seinem Ohr weg bewegt. Hierfür könnte neben dem Infrarot-Sensor auch der passive Licht-Sensor oder die Front-Kamera des Gerätes zum Einsatz kommen.

Wenn der Benutzer das Gerät vom Kopf entfernt, könnte die Lautstärke des Hörer-Lautsprechers stufenweise lauter werden. Ab einer bestimmten Entfernung könnte dann automatisch der Freisprech-Lautsprecher aktiviert werden. Letzteres ist wahrscheinlich auch der sinnvollste praktische Anwendungsbereich des Patents: Das iPhone hält man selten nur ein wenig weiter weg vom Ohr, dafür legt man es aber gerne einmal ab und wechselt zur Freisprecheinrichtung. Dank der Sensoren könnte das auch automatisch passieren.

Die Patentanmeldung ist – wie gesagt – schon einige Jahre her, so dass sich bezweifeln lässt, ob Apple es noch in ein fertiges Produkt umsetzen wird. Dennoch ist die Idee interessant – und würde sicherlich einigen Kunden gefallen.

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