Preis-Frage: Was kosten iPhone 5S und 5C?

Zwei neue iPhones bringt der 10. September 2013. Soviel glaubt jeder außer Apple selbst genau zu wissen. Angenommen es stimmt und ein iPhone 5S wird als neues High-End-Modell um ein iPhone 5C als Budget-Variante ergänzt: Was würden sie wohl kosten?

Preis-Frage: Was kosten iPhone 5S und 5C?

(Update: Apple hat soeben die neuen iPhones vorgestellt. Hier die Preise:

  • iPhone 5S 16 GB: 699 Euro
  • iPhone 5S 32 GB: 799 Euro
  • iPhone 5S 64 GB: 899 Euro
  • iPhone 5C 16 GB: 599 Euro
  • iPhone 5C: 32 GB: 699 Euro

Das iPhone 5C ist also kein Billig-iPhone geworden.

Update Ende.)

Ein iPhone 5 kostet derzeit ohne Vertrag mindestens 679 Euro (16 GB), mit Vertrag insgesamt mehr. In der Vergangenheit war das jeweils neue iPhone häufig teurer als sein Vorgänger. Ausnahme: iPhone 4 und 4S. Beim „kleinen“ Upgrade blieb der Preis gleich — und das lässt hoffen. So das iPhone 5S ebenfalls nur kleinere Änderungen mit sich bringt, dürfte Apple auch hier die Preisschraube in Frieden lassen.

679 Euro also voraussichtlich für das iPhone 5S. Und das iPhone 5C? Prognostiziert wird auch ein neues günstigeres Modell, ein Novum bei Apple. Bislang wurde lediglich die Vor-(und jüngst auch die Vor-Vor-)Version als Budget-Alternative angeboten. Das iPhone 4S mit 16 GB (Neupreis 629 Euro) ist aktuell neu bei Apple für 579 Euro zu haben (). Das iPhone 4 mit 8 GB kostet bei Apple aktuell 399 Euro (). Neupreis 2010: 519 Euro.

Nach diesem Muster hieße das für morgen: Das iPhone 5S kostet fortan 679 Euro. Das iPhone 5 könnte Apple für 579 Euro weiterhin verkaufen, angeblich nur noch mit 16 GB Speicher. Das iPhone 4S – fällt ganz weg. Warum? Kein Lightning-Anschluss, kein 4″-Display. Das passt nicht ins Portfolio. Aus dem gleichen Grund hat der Hersteller vor Kurzem auch seine iPod touchs (wer den korrekten Plural findet, bekommt einen Keks) aktualisiert. Alles, was noch mit 3,5″ und 30-Pin-Dock unterwegs war, flog raus.

Mit dem iPhone 5S, dem iPhone 5 und dem iPhone 5C hätte Apple, wie jetzt, ein High-End-Modell, ein „Mittelmaß“ und eine Low-End-Version im Angebot. Alle mit den gleichen Grundvoraussetzungen für Apps und Zubehör, nämlich Displayauflösung und Dock-Anschluss.

Aber was ist jetzt mit dem iPhone 5C? Wie passt das in den neuen Preisplan? Ben Thompson sieht den Hersteller hier in einer Art Zwickmühle. Apple wolle das iPhone 5C nicht „zu günstig“ anbieten, damit die Marke Apple nicht mit „billigen“ Produkten in Verbindung gebracht werde. Gleichzeitig müsse der Abstand zum iPhone 5S groß genug sein, ein zusätzliches Modell überhaupt zu rechtfertigen.

Ein brandneues iPhone mit Mobilfunkvertrag für 0 Euro (etwa 480 Euro ohne Vertrag) sei zu billig. Die Variante 130 Euro mit, 580 Euro ohne Vertrag sei wahrscheinlicher. So hätten die Käufer noch das Gefühl, ein hochwertiges Gerät zu erwerben. Der nötige Abstand zum iPhone 5S (erwarteter Neupreis: 679 Euro) wäre gewahrt.

Als Unterscheidungsmerkmal komme unter anderem der fehlende Fingerabdrucksensor oder nur einer statt zwei LED-Blitzen im iPhone 5C in Frage. Jetzt haben wir aber das Problem, dass iPhone 5C und iPhone 5 gleich viel kosten. Lösung: Das iPhone 5 mit 16 GB kostet fortan nur noch 479 Euro, also etwa 80 Euro mehr, als das „Low-End-Modell“ iPhone 4 jetzt.

Schließlich stellt sich also folgende Preisstruktur als „gut möglich“ heraus:

  • iPhone 5S: ab 679 Euro
  • iPhone 5C: ab 579 Euro
  • iPhone 5 (nur 16 GB): 479 Euro
Das weicht von John Grubers Rechnung aus dem vergangenen Monat ab — er geht davon aus, dass Apple sich am iPod touch orientiert und das iPhone 5C bei etwa 450 Euro ansetzt. Das entspräche dem Preis für den aktuellen iPod touch zuzüglich Kosten für die Mobilfunktechnologie.
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Weitere Themen: iPhone 5C, iPhone 5, Apple Keynote

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