Exklusiv: iPhone 7s wird dicker, hat aber kleineren Kamerabuckel

Sebastian Trepesch
1

Apple soll das Gehäuse des iPhone 7s in einem anderen Material fertigen als den Vorgänger iPhone 7. Stellt sich die Frage: Bleiben die Maße identisch? Nein: Informationen, die uns zugespielt wurden, zeigen ein dickeres Gehäuse – aber auch einen kleineren Kamerabuckel.

iphone-7s-masse-skizze

Es wird wohl minimal höher, minimal dicker und minimal breiter: Die uns aus einer glaubwürdigen Quelle zugespielte Schemazeichnung oben zeigen das neue iPhone 7s im Vergleich zum iPhone 7. Das Bild lässt erkennen, dass der Nachfolger des aktuellen Modells um zwei bis drei Haaresbreiten zulegt. Die genauen Maße (die offiziellen Angaben von Apple sind normalerweise auf eine Nachkommastelle gerundet):

  • iPhone 7: 138,31 x 67,14 x 7,1 Millimeter
  • iPhone 7s: 138,44 x 67,27 x 7,21 Millimeter

Schuld daran trägt vermutlich das neue Material des iPhone 7s: Laut diverser Gerüchte und Insider-Informationen aus den letzten Wochen wird das neue Modell ein Gehäuse aus Glas, statt wie bisher aus Aluminium, bekommen. Damit verschwinden könnten nicht nur die Antennenbänder verschwinden, sondern auch kabelloses Laden ermöglicht werden.

Derartige Größenanpassungen nimmt Apple nicht das erste Mal bei einem als identisch geltenden Gehäuse vor: Schon mit dem iPhone 6s wuchs das Gehäuse um Bruchteile von Millimetern:

  • iPhone 6: 138,1 x 67,0 x 6,9 Millimeter
  • iPhone 6s: 138,3 x 67,1 x 7,1 Millimeter

Im Alltag stört das zwar nicht, der Unterschied ist aber für perfekt zugeschnittene iPhone-Cases relevant: Viele Cases für das iPhone 6 passen nicht optimal auf das iPhone 6s. Ähnliches erwarten wir auch beim iPhone 7s.

Kamerabuckel des iPhone 7s wird kleiner

Die Schemazeichnung verrät eine weitere äußerliche Änderung: Der Kamerabuckel wird deutlich kleiner, die Dicke des iPhones auf Höhe der Linse sinkt von 8,18 Millimeter auf 7,92 Millimeter. Berücksichtigt man das dickere Gehäuse, steht die Kamera bei dem iPhone 7s nur noch 0,71 Millimeter statt 1,08 Millimeter aus dem Gehäuse heraus. Damit schwächt Apple einen der größten Kritikpunkte an den zwei iPhone-Vorgängergenerationen ab.

Ob das Kameradesign des neuen Smartphones dem des iPhone 7 mit der sanft abfallenden Linie, die nahtlos ins Gehäuse integriert ist, entspricht oder doch eher früheren iPhones und dem neuen iPad Pro 10,5 gleicht, ist in der Skizze schwer zu erkennen. Schon das Material deutet aber eher auf letzteres hin, denn Glas ist erheblich schwerer in Form zu bringen als Aluminium. Die Linse ist also wahrscheinlich wieder in einem aufgesetzten Ring integriert.

Die Schemazeichnung von iPhone 7 und iPhone 7s haben wir über den  aus dem Umfeld des iPhone-Fabrikanten Foxconn aus China bekommen. Aus dieser Quelle stammt auch der kürzlich vorgestellte Dummy des iPhone 8, hier im Video und in Bildern:

280.124
iPhone-8-Dummy im Hands-On
iPhone-8-Modell in unseren Händen: So sieht es aus

Mitte September wird Apple – so die Gerüchte – drei iPhones vorstellen: iPhone 7s und iPhone 7s Plus als direkte Nachfolger der aktuellen Modelle. Highlight soll aber das iPhone 8 (oder Apple Phone oder ein ähnlicher Name) werden – mit großem Display und fast randlosem Design.

Weitere Themen: Apple iPhone, Apple