iPhone 8 angeblich mit Gesichtsscanner statt Touch ID

Florian Matthey
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Das iPhone 8 soll ein „randloses“ Display erhalten und one Homebutton auskommen. Hier stellt sich für viele die Frage, wie sich Touch ID ins Display integrieren ließe. Gerüchten zufolge soll aber einfach eine Gesichtserkennung die Funktion ersetzen.

iPhone 8 angeblich mit Gesichtsscanner statt Touch ID

Die Herausforderung: Touch ID ins Display integrieren

Wenn es im iPhone 8 statt einem physischen Homebutton nur noch einen virtuellen Button als Teil der Benutzeroberfläche gibt, wird die Integration von Touch ID eine Herausforderung. Verschiedene Hersteller von Android-Smartphones haben den Fingerabdrucksensor einfach auf die Rückseite des Handys gelegt. Tatsächlich gibt es aber auch Apple-Patente, die eine Integration von Touch ID ins Display beschreiben – beispielsweise mit Hilfe von Ultraschallwellen, die den Finger durch das Display hindurch abtasten.

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iPhone 7 Review

Die Lösung: Ein iPhone ganz ohne Touch ID

Der Analyst Rod Hall von JPMorgan will jetzt erfahren haben, dass Apple sich dieses Problems viel einfacher entledigen will: Das iPhone 8 wird einfach gar keinen Fingerabdrucksensor mehr haben. Als Ersatz soll dann eine Funktion dienen, die das Gesicht des Benutzers scannt, um diesen so zweifelsfrei zu identifizieren. Die Funktion würde aber nicht einfach über die herkömmliche Frontkamera funktionieren, sondern über einen neuen 3D-Laser-Scanner.

Da Apple diesen in großen Stückzahlen bestellt habe, sei es denkbar, dass auch das iPhone 7s und iPhone 7s Plus über eine entsprechende Funktion – dann wohl zusätzlich zu Touch ID – verfügen würden. Dagegen spricht aber wiederum, dass das iPhone 8 durch die Neuerung in Sachen Materialkosten 10 bis 15 US-Dollar teurer würde – das wäre bei einem iPhone 7s mit Touch ID und Gesichtsscanner dann ja in einem noch größeren Ausmaß der Fall.

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3D-Umgebungsscanner auch für Augmented Reality?

Hall glaubt, dass der neue Scanner durchaus Vorteile gegenüber Touch ID hat: Letzterer habe Benutzer oft bei nassen Witterungsbedingungen frustriert. Auch könnte das Modul für Augmented-Reality-Zwecke zum Einsatz kommen. Ein 3D-Umgebungsscanner ließe sich beispielsweise einsetzen, um festzustellen, welche Schuhgröße der Benutzer hat oder ob er richtig auf seinem Fahrrad sitzt. Für solche Zwecke würde der Scanner aber erst im Jahr 2018 zum Einsatz kommen.

Apple soll Gerüchten zufolge im Herbst drei verschiedene iPhones veröffentlichen wollen – das iPhone 7s und 7s Plus in den bekannten Größen und Design sowie das iPhone 8 mit OLED-Display, einem Gehäuse aus Glas und Stahl und komplett neuen Funktionen – wie möglicherweise eben einem 3D-Scanner.

Quelle: via Mac Rumors