iPhone 8: Zahl der Akku-Schäden nimmt zu – hat Apple ein Problem?

Florian Matthey
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Die Zahl der Exemplare des iPhone 8 mit geschwollenen Akkus und dadurch verursachten Gehäuseschäden nimmt zu: Mittlerweile gibt es nicht nur aus Asien entsprechende Berichte. Hat Apple ein größeres Problem?

iPhone 8: Zahl der Akku-Schäden nimmt zu – hat Apple ein Problem?

iPhone 8: Zahl der Akku-Vorfälle hat sich verdreifacht

Offenbar kann es zumindest bei einigen Exemplaren des iPhone 8 vorkommen, dass der Akku so sehr anschwillt, dass das Gehäuse aufplatzt – entweder während des Aufladens, in manchen Fällen aber offenbar sogar schon dann, bevor der Kunde das Gerät das erste Mal in Betrieb nimmt. Vor einigen Tagen sorgten Meldungen von zwei betroffenen Kunden in Asien für Aufsehen. Jetzt kommen einige weitere Erfahrungsberichte hinzu. Die britische Zeitung The Guardian berichtet von entsprechenden Vorfällen in Kanada, China und Griechenland. Insgesamt hat sich die Zahl der Betroffenen laut CNet mittlerweile auf sechs erhöht.

Im Hands-On-Video hat das iPhone 8 einen hervorragenden Eindruck hinterlassen:

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iPhone 8 (Plus) im Hands-On

Akkuprobleme mit iPhone 8: Weiterhin nur Einzelfälle?

Apple hatte bereits nach den ersten beiden Vorfällen erklärt, dass das Unternehmen das Phänomen untersuche. Die große Frage lautet aber bis dahin: Gibt es beim iPhone 8 ein allgemeines Akkuproblem, oder handelt es sich um isolierte Einzelfälle? Spätestens seit dem Debakel um das Galaxy Note 7 wissen wir, wie weitreichend Akkuprobleme sein können.

iPhone 8 und Galaxy S8 im Vergleich: Klassik gegen Moderne

Beruhigend ist, dass es sich weiterhin um eine sehr kleine Zahl an Vorfällen handelt – immerhin wird Apple schon einige Millionen Exemplare des iPhone 8 ausgeliefert haben. Andererseits ist interessant, dass es sich in allen Fällen um ungefähr dasselbe Phänomen handelt – und dass dieses schon wenige Tage nach der Veröffentlichung des Gerätes auftritt. Denkbar ist daher, dass noch einige weitere Geräte betroffen sind, die Kunden es aber noch nicht gemerkt haben.

Quelle: The Guardian, CNet

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