„Shot on iPhone“: So kam ein deutsches Foto in die nächste Apple-Kampagne  

Sebastian Trepesch
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Morgen startet Apple die TV-Ausstrahlung eines neuen Spots aus „Shot on iPhone“ – die Reihe zeigt mit dem iPhone geschossene Fotos und Videos. Bei der Konzeption der Kampagne wurde das US-Unternehmen auf ein Bild eines Deutschen aufmerksam.

„Shot on iPhone“: So kam ein deutsches Foto in die nächste Apple-Kampagne  

„Das schönste Spiel der Welt“ beziehungsweise „The Beautiful Game“ heißt der Spot. Wie sollte es in diesen Tagen anders sein – er greift das Thema Fußball auf. Vor der morgigen Fernsehausstrahlung in Europa und den USA gibt es den neuen 30-Sekünder im Internet zu sehen, das Unternehmen hat ihn soeben veröffentlicht.

Der Clip darf als Hommage an den Fußball verstanden werden: Der Sport kann Nationen einen und Sprachbarrieren überwinden. „Das schönste Spiel der Welt“ will daran erinnern, dass es vollkommen egal ist, welche Nation man unterstützt, ob man selbst spielt oder seine Idole im Stadion anfeuert.

Das neue Video:

In den internationalen Werbespot hat es ein Foto eines Recklinghäusers geschafft. Es zeigt einen Jungen, der in der Altstadt von Nicotera, Italien, Fußball spielt. Aufgenommen hat es Hobbyfotograf Dirk Blauton mit seinem iPhone und der Foto-App VSCO (Download siehe unten).

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So kam das Fußball-Bild in die Apple-Kampagne „Shot on iPhone“

Für „The Beautiful Game“ griff Apple ausschließlich auf im Netz verfügbare Videos und Fotos von iPhone-Nutzern zurück. Kein Motiv wurde in Auftrag gegeben.

Bei der Zusammenstellung wurden die Macher auf das Bild von Dirk Blauton aufmerksam. Der Hobby-iPhone-Fotograf, der bei einer PR-Agentur in Münster arbeitet, zeigt seine Aufnahmen unter anderem auf Instagram, VSCO grid und Facebook.

In erster Linie müssen seine Bilder ihm und seiner Lebensgefährtin gefallen. „Wenn sie auch noch Apple und der ganzen Welt gefallen, ist das natürlich umso schöner“, so der Recklinghäuser. Seine Fotografierweise bezeichnet er als „intuitiv“, andererseits denkt er in Bildmotiven: „Ich habe bestimmte Situationen, Momente im Kopf, die ich dann in einem Foto umsetze.“ Er achte auf eine ausgewogene Aufteilung und Führungslinien. „Wenn der Bildmittelpunkt nicht aufdringlich ist, sondern sich natürlich ergibt, das sind die gelungenen Bilder.“

Vorteil der iPhone-Kamera: Sie ist immer dabei. „Was mich immer wieder positiv überrascht, ist die Qualität der Fotos“, sagt Blauton. „Selbst Schnappschüsse aus der Hüfte gelingen so, wie ich sie mir wünsche.“

Nach der Aufnahme korrigiert Blauton die Bilder noch etwas in Kontrast, Helligkeit und Schärfe. „Dann lege ich immer einen Filter über die Fotos, der das Bild nicht verfremdet, sondern nur die Essenz des Augenblicks klarer darstellt. Und wenn es nur der Himmel ist, der etwas blauer wird.“

VSCO
Preis: Free

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