Das Design des iPhone X wurde von vielen Seiten kritisiert. Insbesondere aufgrund der Aussparung im Display, der sogenannte Notch, sorgte für Aufregung. Doch die Technik darin ist das, was laut Apple wirklich zählt.

iPhone X: Viele Sensoren auf kleinstem Raum

Mit dem iPhone X verabschiedete sich Apple vom Home-Button und dem darin verbauten Fingerabdrucksensor Touch ID. Stattdessen wird ab sofort das Gesicht von Face ID untersucht und der korrekte Benutzer erkannt.

Im Gespräch mit Toms Guide sagte Greg Joswiak, Apples Vice President of Product Marketing, dass Apple auf kleinsten Raum die meisten Sensoren in der Geschichte des Unternehmens unterbringen konnte.

Face ID setzt auf die TrueDepth-Kamera, welche im Notch untergebracht ist. In dem kleinen Bereich sind neben der Selfie-Kamera mit 7 Megapixeln, eine Infrarotkamera, der Infrarotbeleuchter, der Punktprojektor, der Umgebungslicht- und Näherungssensor sowie Lautsprecher und ein Mikrofon untergebracht. Dieses System erlaubt in Kombination mit dem A11 Bionic eine Gesichtserkennung in Millisekunden.

Joswiak sagte weiter, dass es keine Rolle spielt, ob man der Erste ist, der eine Idee hat. Wichtiger sei es, dass man der Erste ist, der eine „fantastische“ Umsetzung anbietet.

Hier ist unser Test des iPhone X inklusive Face ID:

iPhone X im Test
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OLED-Panel: Entwickelt von Apple, gebaut von Samsung Display

Joswiak verlor aber auch einige Worte zum OLED-Display, dem ersten seiner Art in einem iPhone. Laut dem Manager musste Apple viel Zeit in die Entwicklung stecken. Eine der größten Probleme von OLED ist die korrekte Darstellung der Farben. Die Farben waren zunächst falsch und übersättigt.

Wie viel passt auf die Displays der aktuellen iPhones? Wir haben näher hingesehen:

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5,8 Zoll = 5,5 Zoll? Displayfläche von iPhone X und iPhone 8 Plus ist fast identisch

Apple musste daher ein fürs iPhone X angepasste Farbmanagement entwickeln, um die korrekten Farben darzustellen. Laut Toms Guide waren die Bilder in den eigenen Tests auf dem iPhone X schärfer als auf den OLED-Displays anderer Smartphones. Während Samsung Display die Panel für die Kalifornier herstellt, wurde es von Apple selbst entwickelt.

Quelle: Toms Guide via 9to5Mac

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