Im Interview mit dem deutschen Magazin Stern erklärt Apples Marketing-Chef Phil Schiller, warum das iPhone X so teuer ist. Zur Sprache kommen auch Apples Software-Probleme und weitere interessante Themen.

Apples Marketing-Chef im Interview zu iPhone-Preisen, Software-Fehlern und mehr

Phil Schiller über den Preis des iPhone X

1.149 Euro kostet das iPhone X hierzulande mindestens. Das liege auch daran, dass Apple bei der Entwicklung neuer Produkte nicht mit dem Preis starte, erklärt Phil Schiller dem Stern. An erster Stelle stünde die Frage, welche Technologien sich verbauen ließen.

Face ID ist eine dieser neuen Technologien im iPhone X. „Das schlägt sich auf den höheren Preis nieder“, sagt Schiller und fügt hinzu: „Doch wir versuchen immer, Produkte so erschwinglich wie möglich zu machen.“ Der Stern hakte nach: Könnte es künftig noch teurere iPhones geben? Das hält Schiller offenbar für möglich: Es gebe keine Obergrenze.

Um den Preis des iPhones niedrig zu halten, fährt Apple inzwischen eine andere Strategie: Das Unternehmen hat derzeit fünf verschiedene iPhones im Programm. Laut Schiller müsse man „mehr als früher“ eine große Bandbreite von „Nutzern und Nutzungsszenarien“ abdecken.

Ob es sich lohnt, über 1.000 Euro für ein Smartphone auszugeben, verraten wir euch in unserem Test des iPhone X

iPhone X im Test
11.957 Aufrufe

Hat Apple ein Software-Problem? So antwortet Phil Schiller

Auf dem iPhone sorgte zuletzt ein Datum für Systemabstürze, unter macOS konnte man einen Root-Account ohne Passwort aktivieren. Über die peinlichen Software-Fehler und Sicherheitslücken der letzten Zeit sagt Schiller: „Es war nicht unsere beste Arbeit. Wenn wir einen Fehler machen, müssen wir ehrlich sein. Wir müssen ihn akzeptieren und uns bei den Kunden entschuldigen.“ Das sei nicht, was Kunden von Apple erwarten, so Schiller. Auch an sich selbst stelle Apple andere Anforderungen.

Siri stehe noch „ganz am Anfang“

Rede und Antwort steht Apples Marketing-Chef auch zum Thema Siri. Das Ziel für den Sprachassistenten sei, dass man ihn ohne „spezielle Befehle“ benutzen könne. Das klappt bei Siri nicht immer. Das scheint auch Schiller zuzugeben, wenn auch durch die Blume: „Bei reiner Sprachsteuerung sind wir erst ganz am Anfang.“

Das iPhone X gehört zu den besten Erfindungen des Jahres. Was es noch auf die Liste geschafft hat, seht ihr hier: 

Bilderstrecke starten
11 Bilder
iPhone X, Switch und ein besonderes Eis: Das sind die besten Erfindungen 2017

Was kommt nach dem Smartphone?

In den letzten zehn Jahren hat sich das iPhone zum erfolgreichsten Apple-Produkt aller Zeiten entwickelt. Über 1,2 Milliarden Geräte hat das Unternehmen inzwischen verkauft. Die Erfolgsgeschichte sei, so Schiller, aber noch nicht vorbei. „Ich glaube, dass es noch zehn, zwanzig Jahre weiter geht. Eines Tages wird es vielleicht etwas geben, dass das Smartphone ersetzt. Vielleicht. Aber das wird noch dauern.“ Was sagt ihr zu dem Interview?

Quelle: stern.de

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* gesponsorter Link