Bis zum Marktstart des iPhone X sind es noch rund vier Wochen. Viele fragen sich schon jetzt, ob Apple bis zum 3. November genügend Geräte produzieren kann. Ein Branchenkenner nennt konkrete Zahlen.

iPhone X: So viele Geräte gibt es zum Marktstart

Es könnte für Apple der schwierigste Verkaufsstart in der Firmengeschichte werden. Der Grund: Beim Marktstart des iPhone X am 3. November könnten insgesamt nur 12 Millionen Geräte lieferbar sein. Beobachter rechnen mit einer deutlich höheren Nachfrage.

Jeff Pu, ein Analyst aus Taiwan, hat die Zahl errechnet: Er glaubt, dass Foxconn im September nur zwei Millionen iPhone-X-Modelle herstellen konnte. Im Oktober sollen weitere zehn Millionen Geräte vom Band laufen, schätzt Pu. Schuld an der langsamen Produktion soll Experten zufolge das „TrueDepth“-Kamerasystem im iPhone X sein, das Apple für Face ID nutzt.

Was das iPhone X alles auf dem Kasten hat, seht ihr in unserem Hands-On-Video:

iPhone X im Hands-On
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iPhone X: Marktstart mit Lieferengpass

Im November und Dezember sollen noch einmal 28 Millionen iPhone X dazukommen. Bis Ende 2017 könnte Apple so 40 Millionen Geräte verkaufen, meint der Analyst aus Fernost. Dennoch: Mit nur 12 Millionen Geräten zum Marktstart müssen sich einige Vorbesteller wohl auf lange Wartezeiten gefasst machen. Die Lage könnte sich sogar erst Anfang 2018 entspannen.

Wer nicht so lange auf ein neues iPhone warten will, kann zum iPhone 8 greifen:

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Im Apple Store muss man derzeit maximal zwei Wochen auf das neue Telefon warten. Gegenüber dem iPhone 7 hat sich die Liefersituation deutlich verbessert: Besonders das Modell in Diamantschwarz war beim Verkaufsstart direkt vergriffen.

Damals war auch der Herstellungsprozess schuld: Das iPhone in Diamantschwarz verdankt seinen Glanz mehreren Fertigungsschritten, die bei anderen iPhones nicht Anwendung fanden. In einem speziellen Verfahren werden schwarze Pigmente auf die Oberfläche geleitet. All das fällt in diese Jahr weg: Alle neuen iPhones fertigt Apple mit Glas auf Vorder- und Rückseite.

Quelle: Macrumors

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