3D die Zweite. LG wagt sich nun das zweite mal in die dritte Dimension und hat den Nachfolger des Optimus 3D im Gepäck. Optimus 3D MAX nennt sich das Gerät, welches ein paar nennenswerte Änderungen gegenüber dem Vorgänger aufweisen kann.

Der Dual-Core-Prozessor wurde im Takt um 200 Mhz auf 1,2 GHz erhöht und 8 GB internen Speicher. Das Display scheint jedoch bei Diagonale und Auflösung zu stagnieren. Der 4,3 Zoll große Bildschirm wird wahrscheinlich auch nur 800×480 Pixel darstellen können. Ein neues Gimmick führt man dann beim Nachfolger mit NFC und den NFC Tag-Stickern ein. Das sind Aufkleber, die programmiert und beliebig platziert werden können.

MWC 2012 - LG Optimus 3D
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Beispielsweise kann dann ein Sticker am Armaturenbrett haften und wenn das Handy den Aufkleber berührt wird per NFC das GPS und die Navigationssoftware aktiviert. Zwei Blätter mit Stickern werden dem Gerät beiliegen. Beim Akku kann man kaum von einer Änderung sprechen. Nun gibt es 1520 anstatt 1500 mAh, was man in der Praxis sicherlich nicht bemerken wird. Auch die Kameras stagnieren bei ihren 5 Megapixeln. Mit 9,6 mm Dicke ist das Handy jedoch deutlich schmaler ausgefallen, als sein Vorgänger.

Beim Betriebssystem buddelt man ernsthaft noch Android 2.3 aus. Da kann man nur hoffen, dass sich LG diesmal kein Update-Debal leistet und das 3D-Handy zeitig mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich ausstattet. Mit 148 Gramm ist das Gerät ein ziemlicher Brocken. Was das Smartphone leisten kann wird man sicherlich auf dem MWC demnächst sehen. Die Idee mit den Stickern ist sicherlich nicht übel, es wird sich zeigen, wie die Technik in der Praxis funktioniert.

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