Moto G5s und G5s Plus vorgestellt: Warum denn nicht gleich so, Lenovo?

Kaan Gürayer
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Nach nur einem halben Jahr hat Lenovo seine Einsteiger- und Mittelklassereihe aufgefrischt. Während das Moto G5s Plus nun mit einer Dual-Kamera aufwarten kann, hüllt sich das Moto G5s jetzt in einem edlen Unibody aus Aluminum und bekommt einen größeren Akku spendiert. Ein geliebtes Feature des Vorgängers fällt aber wohl dem Rotstift zum Opfer. 

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Zur zweiten Jahreshälfte bringt Lenovo neue Smartphones der Einsteiger- und Mittelklasse auf den Markt. Hierbei handelt es sich aber nicht um gänzlich neue Modelle, sondern um technisch leicht verbesserte Upgrades der bereits erhältlichen Smartphones Moto G5 und Moto G5 Plus, die à la Apple den Anhängsel „s“ im Namen tragen.

Auffälligstes Merkmal des Moto G5s ist die gewachsene Displaydiagonale, die einen Sprung von 5 Zoll auf nunmehr 5,2 Zoll macht. Geblieben ist es hingegen bei der Full-HD-Auflösung des Vorgängers mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Alles beim Alten heißt es auch unter der Haube – zumindest teilweise. Im Inneren werkelt der bereits aus dem Moto G5 bekannte Snapdragon 430 mit einer Taktrate von 1,4 GHz, dafür vergrößert sich der Arbeitsspeicher auf 3 GB RAM. Der Datenspeicher beläuft sich auf 32 GB und kann via microSD-Slot erweitert werden. Zum Vergleich: Der Vorgänger bot in seiner Einstiegsvariante nur 2 GB RAM und 16 GB Speicher.

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Neue 16-MP-Kamera

Bei den Kameras hat sich ebenfalls einiges getan. Das neue Moto G5s hat jetzt eine 16-MP-Kamera an Bord, der Vorgänger konnte an dieser Stelle nur eine 13-MP-Knipse vorweisen. An der Front bleibt es bei der bekannten 5-MP-Kamera, allerdings hat sich die Blendenöffnung von f/2.2 auf f/2.0 verringert, was in besser ausgeleuchteten Selfies münden sollte. Dazu gibt es eine Weitwinkel-Funktion.

Lenovo zufolge soll auch der Fingerabdrucksensor neu sein und es ermöglichen, bei „teilnehmenden Händlern“ zu bezahlen. Als Betriebssystem kommt Android 7.1.1 Nougat zum Einsatz.

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Wechselbarer Akku gestrichen

Im Vergleich zum Vorgänger besitzt das Moto G5s jetzt ein Unibody-Gehäuse, das aus einem einzigen Stück Aluminum besteht. Das dürfte vor allem der Verarbeitungsqualität zugutekommen, die wir in unserem Test des Moto G5 etwas kritisiert hatten. Ohne dass es Lenovo direkt zugibt, dürfte damit aber wohl auch ein heiß geliebtes Feature des Vorgängers wegfallen: der wechselbare Akku. Zumindest steigt aber die Akkukapazität von 2.800 mAh auf 3.000 mAh.

Moto G5s: Technische Daten

Display 5,2 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel
Prozessor 1,4 GHz, Octa-Core, Snapdragon 430
Arbeitsspeicher 3 GB RAM
Interner Speicher 32 GB, erweiterbar per microSD-Karte
Hauptkamera 16 MP, f/2.0, PDAF
Frontkamera 5 MP, f/2.0, Weitwinkel-Modus
Software Android 7.1.1 Nougat
Akku 3.000 mAh (Schnelllade-Funktion)
Konnektivität LTE, WLAN, Bluetooth, GPS, USB
Farben Lunar Grey, Fine Gold
Maße 150 x 73,5 x 9,5 mm
Gewicht 157 Gramm
Sonstiges Fingerabdruckscanner, Wasserabweisendes Nano-Coating, Dual-SIM

Moto G5s: Preis und Verfügbarkeit

Ab September wird das Moto G5s in den Farben Lunar Gray und Fine Gold für einen UVP von 249 Euro erhältlich sein. In Anbetracht der gebotenen Leistung ein akzeptabler Preis, allerdings ist der noch immer gute Vorgänger derzeit recht günstig zu bekommen:

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Weitere Themen: Moto G5 Plus , MWC 2017: Der Mobile World Congress in Barcelona, Lenovo

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