Linc: So werden Moto Z und Moto Z Play zum Walkie-Talkie

Kaan Gürayer

Mithilfe der „Moto Mods“ können das Moto Z und Moto Z Play um neue Funktionen aufgerüstet werden. Ein ganz besonderes Exemplar dieser Erweiterungsmodule ist „Linc“, denn es zaubert aus beiden Smartphones im Handumdrehen ein klassisches Walkie-Talkie. 

Linc: So werden Moto Z und Moto Z Play zum Walkie-Talkie

Im Gegensatz zu LG Mobile, das nach dem Flop des LG G5 das Modulkonzept schnurstracks wieder auf Eis gelegt hat, beweist Lenovo längeren Atem und hält auch im Jahr nach der EInführung an der modularen Erweiterbarkeit seiner Moto-Ober- und Mittelklasse-Smartphones fest. Mehr noch: Das chinesische Traditionsunternehmen hat im November sogar einen Wettbewerb ausgelobt, um die besten Ideen für zukünftige Moto Mods einzusammeln.

Dazu gehört auch „Linc“, womit das Moto Z und Moto Z Play zu einem Walkie-Talkie aufgerüstet werden können. Wie alle Erweiterungsmodule für die beiden Moto-Smartphones wird auch „Linc“ an der Rückseite über einen PIN-Anschluss befestigt.

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Laut Entwickler beläuft sich die Reichweite auf circa acht Kilometer, darüber hinaus werden 22 Übertragungskanäle unterstützt und der Support für SMS ist ebenfalls an Bord. Das Teilen des eigenen Standortes funktioniert mittels GPS und eine Notfalltaste sendet bei Bedarf einen SOS-Ruf. Zur weiteren Ausstattung gehört RoIP (Radio over IP) und ein 1.500 mAh starker Akku, der eine Standby-Zeit von 20 Stunden ermöglichen soll.

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Moto Z und Moto Z Play im direkten Vergleich

„Linc“: Kosten von mindestens 99 US-Dollar

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo suchen die Macher hinter „Linc“ derzeit nach finanziellen Unterstützern. Das Funding-Ziel liegt bei 12.000 US-Dollar, von denen bereits über 4.000 US-Dollar eingenommen wurden. 20 Tage dauert die Kampagne noch an. Wer Interesse an „Linc“ hat, muss mindestens 99 US-Dollar auf den Tisch legen, um aus seinem Moto Z oder Moto Z Play ein Walkie-Talkie machen zu können.

Zwar wurde „Linc“ speziell für die beiden Moto-Smartphones entwickelt, grundsätzlich lässt sich das Modul den Entwicklern zufolge aber auch mit jedem Bluetooth-fähigen Gerät nutzen.

Quelle: Indiegogo, via The Verge 

Weitere Themen: Motorola Moto Z , Motorola Mobility

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