Moto Z2 Force: Unkaputtbar-Flaggschiff im Hands-On-Video - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

„Geschützt, elegant und leistungsstark“, so beschreibt der Hersteller Lenovo stolz das neue Moto Z2 Force. Auch das neue Flaggschiff lässt sich über die sogenannten „Moto Mods“ erweitern – der Preis für die Modularität ist aber hoch. Wir haben uns das Moto Z2 Force auf der IFA 2017 angeschaut.

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Moto Z2 Force angeschaut: Das Unkaputtbar-Flaggschiff

Displaybrüche gehören zu den häufigsten Schäden, mit denen sich Smartphone-Nutzer herumschlagen müssen. Einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst, schon flutscht das Handy aus der Hand und landet auf dem harten Betonboden.

Beim Moto Z2 Force sollen solche Stürze aber kein Problem sein, verspricht Lenovo. Wie auch der Vorgänger besitzt das Spitzen-Smartphone ein bruchsicheres Display, das auf der ShatterShield-Technik aufbaut. Ein fünfschichtiges Displayglas schützt hier den flexiblen POLED-Bildschirm (Plastic OLED), wodurch Stürze dem Bildschirm des Moto Z2 Force nichts mehr anhaben sollen.

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Moto Z2 Force vorgestellt

Im Inneren hat Lenovo dem Moto Z2 Force Technik der Oberklasse spendiert. Als Basis dient ein Snapdragon 835 von Qualcomm, dessen vier Kerne einen Maximaltakt von 2,35 GHz bieten. Dem SoC stehen 4 GB RAM zur Verfügung, der interne Speicher bemisst sich auf 64 GB und lässt sich via microSD-Slot erweitern. Das eingangs erwähnte POLED-Display misst 5,5 Zoll in der Diagonalen und löst mit der WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln auf.

Bei den Kameras folgt das Moto Z2 Force dem aktuellen Trend und wartet ebenfalls mit einer Dual-Kamera auf. Zwei 12-MP-Sensoren (Sony IMX 386) kümmern sich jeweils um Monochrom- und Farbaufnahmen und ermöglichen unter anderem auch Schärfentiefe-Effekte wie man sie etwa vom iPhone 7 Plus oder Huawei P10 kennt. Eine f/2.0-Blende ist ebenso an Bord wie 1,25 μm große Kamerapixel sowie der Möglichkeit, Videos in 4K mit 30 FPS aufzunehmen. An der Front soll eine 5-MP-Kamera mit f/2.2-Blende für ansehnliche Selfies sorgen, für ein Flaggschiff dieser Preisklasse erscheint uns die Auflösung jedoch reichlich unterdimensioniert. Geschützt wird die Technik von einem wasserabweisenden Nano-Überzug, als Software kommt Android 7.1.1 Nougat zum Einsatz.

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Akkukapazität absichtlich beschnitten?

Beim Akku macht das Moto Z2 Force aber leider einen gewaltigen Rückschritt. Während der Vorgänger noch eine stattliche Batterie mit 3.500 mAh sein Eigen nennen durfte, kommt das Z2 Force nur noch auf magere 2.730 mAh – ein Minus von 770 mAh! Hat Lenovo die Akkukapazität des Moto Z2 Force etwa absichtlich beschnitten, um Kunden zum Kauf eines passenden „Moto Mods“ mit Zusatz-Akku zu bewegen? Der Verdacht steht zumindest im Raum, auch wenn man fairerweise zugeben muss, dass das Moto Z2 Force im Vergleich zum Vorgänger ein um 0,9 mm schlankeres Gehäuse besitzt.

Preis und Verfügbarkeiten für das Moto Z2 Force in Europa möchte Lenovo zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. In den USA schlägt das Smartphone mit 799 US-Dollar zu Buche, einen ähnlichen Preis dürften wir auch hierzulande erwarten.

Moto Z2 Force: Technische Daten im Überblick

Display 5,5 Zoll, 2.560 × 1.440 Pixel, POLED
Maße 76 x 155,8 x 6,1 mm
Gewicht 143 Gramm
CPU Octa-Core, Snapdragon 835, 2,3 GHz
GPU Adreno 540
Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Speicher 64 + microSD-Slot
Rückkamera 12 MP Monochrom-Sensor + 12 MP Farbsensor, Sony IMX 386, f/2.0, 1,2 μm Kamerapixel, 4K-Videoaufnahme bei 30 fps
Frontkamera 5 MP, f/2.2, 85-Grad-Weitwinkelmodus
Akku 2.730 mAh, Schnelllade-Technik
Software Android 7.1.1
Konnektivität LTE, WLAN a/b/g/n/ac, NFC, USB-C, Bluetooth 4.2
Besonderheiten Fingerabdruckscanner, bruchsicheres Display, erweiterbar via Moto Mods, wasserabweisender Nano-Überzug
Farben Schwarz, Gold, Grau
Preis (UVP) unbekannt

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Weitere Themen: IFA 2017: Highlights der Internationalen Funkausstellung in Berlin, Lenovo

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