Motorola Atrix 2 Hands-On-Video

Andre Reinhardt
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Atrix 2 in Bewegtbildern. Wenn´s auch nur 2 Minuten sind, wollten wir euch das Ganze nicht vorenthalten. Das nur dürftig verbesserte Office-Flaggschiff lässt neben dem Fingerabdruck-Sensor aber auch noch mehr vermissen.

Motorola Atrix 2 Hands-On-Video

Langsam mehren sich auch die News zu Motorola´s zweitem Business-Boliden, dem Motorola Atrix 2. Auch wenn es manche verwundern mag, dass das Smartphone überhaupt diesen Namen behalten darf. Schließlich hat den auch eine Handcreme inne. Doch eine saubere Sache – das möchte das Gerät auch sein. Zumindest beim Display scheint man gelernt zu haben, wie wir bereits berichteten. Ein Blick auf´s Hands-On-Video von Netbook News bekräftigt diese Annahme. Konnte man statt Erbsen- beim Vorgänger noch Pixelzähler spielen, aufgrund der unterirdischen Pentile-Matrix-Technologie, scheinen sich die insgesamt 500.000 Bildpunkte nun auf einem besseren Screen zu tummeln.

Auflösungstechnisch ist man da klar selbst dem eigenen Hause noch hinterher, wenn man aufs Droid Razr schielt, doch für die High-End-Fraktion war auch der Vorgänger nicht gedacht. Fingerabdrucksensor, sowie die WebTop-Schnittstelle, mit der man das Gerät optional in ein Netbook verwandeln konnte, sprachen eher Office-Leute an. Eine hohe Datensicherheit mit dem Sensor in Kombination mit der Möglichkeit auf einer (wie sich herausstellte noch stark verbesserungswürdigem) Netbook-Erweiterung weiter zu arbeiten.

Die Idee war toll. Bei der Umsetzung haperte es dann doch. Vor Allem bei der Geschwindigkeit, die für die Laptop-Betriebssystem-Umgebung nicht ausreichte. Hier kann man zweifeln, ob dies diesmal anders sein wird. Denn abermals lässt Motorola nur 2x 1 GHz springen. Das ist mittlerweile einfach nicht mehr Zeitgemäß – vor Allem nicht, wenn man solche Ziele damit verfolgt. Auch ansonsten hat sich nicht viel getan. 1080p Video-Aufnahme gibt's nun ab Werk, statt mit Update, 8 statt derer 5 Megapixel sind bei der Kamera vorhanden.

Die erwähnte Büro-Zielgruppe freut sich über die Features „On Device Encryption (ODE)“ und „Enhanced Exchange ActiveSync® (EAS)“. Die Displaygröße wurde auch von 4 Zoll auf 4,3 Zoll angehoben. Geschrumpft wurde hingegen sogar wurde der interne Speicher. Welcher nun 8 statt 16 GB aufweist. Doch diese Speicher-Dezimierung haben LG auch bei ihrem kommenden Vorzeige-Smartphone betrieben, dem LG Optimus LTE.

Wer sich schon über diese minimalen Upgrades amüsiert, den dürfte es nun vor Lachen vom Stuhl hauen, wenn er von der 2 GB microSD-Karte erfährt, die mitgeliefert wird. Immerhin reagiert das Handy im Video zügig, das Design sagt mir persönlich auch mehr zu, als beim Vorgänger. Was auch nett ist, das nun HDMI-Mirroring integriert ist, sprich, ihr könnt nun nicht nur einzelne Passagen, wie Videos auf euren Fernseher nutzen sondern das gesamte Handy nutzen. Das fehlte beim Vorgänger. Die Lapdock-Funktion wird nun mittels Kabel realisiert. Und steht auch vielen weiteren Motorola-Handys zur Verfügung.

Weitere Themen: Motorola Atrix, Motorola Mobility

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