Nexus 4: Self-Made Dock AnDock ist in der Finanzierungsphase

Wenn es um offizielles Zubehör für Nexus-Geräte geht, lässt Google seine Kunden im Regen stehen. Nach monatelangem Warten ist endlich die Dockingstation für das Nexus 7 verfügbar geworden. Wie es mit einer solchen oder dem Charging Orb für das Nexus 4 aussieht, ist unklar.

Nexus 4: Self-Made Dock AnDock ist in der Finanzierungsphase

Update 2

Die Finanzierungsphase des AnDocks hat nun offiziell begonnen. Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext könnt Ihr das Projekt unterstützen. Ab einem Beitrag von 59€ erhaltet Ihr Euer eigenes Exemplar in Schwarz mit blauer LED. Weitere Farbvarianten der LED (Weiß, Blau, Rot, Grün, Gelb, Orange, Pink, Violett) gibt es auch.

Ab Juli soll das Dock für Unterstützer versandt werden, der angepeilte Verkaufspreis wird wohl 89€ betragen.

Vorteile des AnDocks (laut Hersteller):

  • Einfache Verbindung mit Monitor, TV-Bildschirm oder der Musikanlage per HDMI
  • Aktive Kühlung an- und ausschaltbar, dadurch wird die übliche CPU-Drosselung verhindert
  • Darstellung im Breitbild-Format, deutlich besser für die menschlichen Sehgewohnheiten als das Sichtfeld herkömmlicher Dockingstationen
  • Besonders hochwertiges Material, das sich angenehm anfühlt
  • Unschlagbarer Preis, trotz Produktion durch die qualitativ hochwertige Technik des Lasersinterns
  • NFC-fähig, bestimmte Aktionen werden auf Wunsch sofort ausgeführt
  • Trimmgewichte sorgen für optimalen Halt
  • Einzigartiges Design
Quelle: Mobiflip

Update 1

Mittlerweile gibt es eine eigene Homepage für das Projekt, das offiziell AnDock heißt. Eine offizielle Crowdfunding-Kampagne ist zwar noch nicht gestartet, da eine solche gute Planung erfordert, aber es gibt interessante Neuigkeiten:

Eine der ersten Fragen der User war, ob der Lüfter überhaupt nötig sei. Wie bereits bekannt, wird das Nexus 4 sehr schnell heiß (wenn man den Standard-Kernel nutzt). Bis zu 70°C und mehr werden erreicht und sorgen dafür, dass sich das Gerät selbst drosselt, um Hardwareschäden zu vermeiden.

Wie genau sich die Hitze auf die Leistung auswirkt, hat David Johannes Hawig auf der AnDock-Seite über einen Versuch ermittelt. Er ließ das Gerät 10 Mal den AnTuTu-Benchmark durchlaufen und verglich die Ergebnisse mit und ohne Lüfter. Außerdem wurde die Temperatur am Gerät nach dem Test gemessen:

Nexus 4 Benchmark

Nexus 4 Temperatur

Ein Lüfter macht also Sinn, wenn das Gerät einer dauerhaft hohen Belastung ausgesetzt ist, beispielsweise wenn über HDMI grafisch aufwendige Spiele gespielt werden. So bleibt die Leistung dauerhaft hoch, es entstehen keine Schäden am Gerät und das Nexus 4 kann im Nachhinein in die Tasche gesteckt werden, ohne dass man sich die Finger verbrennt. Wir halten Euch auf jeden Fall über das Projekt auf dem Laufenden, denn der Initiator scheint sich wirklich Gedanken zu machen.

Quelle: AnDock

Ursprüngliche News

Nutzer Noc2 von Android-Hilfe.de wollte nicht länger warten, bis Google sich dazu entschließt, Nägel mit Köpfen zu machen. Er hat eine eigene Dockingstation entworfen und gebaut. Neben einem SlimPort-Adapter, der dem Dock einen HDMI-Anschluss verleiht, wurde auch ein Lüfter integriert, der Drosselung der Arbeitsgeschwindigkeit verhindern soll und abschaltbar ist. Außerdem kommt das Dock mit zwei LEDs und einem NFC-Tag, um spezielle Aufgaben ausführen zu lassen, wenn das Smartphone angedockt wird. Durch die Würfelform ist es außerdem möglich, das Nexus 4 im Hoch- und Querformat anzudocken.

Crowdfunding-Kampagne in Planung

Der Entwickler hat durchblicken lassen, dass er eine Crowdfunding-Kampagne für eine Massenproduktion des Docks starten möchte, wenn ausreichendes Interesse besteht. Die Kosten für sein eigenes Unikat betragen ca. 200€, die durch den 3D-Druck und Hardware wie den SlimPort-Adapter (dieser kostet 30€) zusammenkommen.

Der schlussendliche Verkaufspreis in der Massenproduktion wäre natürlich deutlich niedriger. Um zu sehen, ob es sich lohnt, eine Crowdsourcing-Kampagne zu starten, will Noc2 sich Feedback einholen. In seinen Worten:

Die Eigenschaften meiner Dockingstation:

- SlimPort integriert, somit HDMI-Ausgabe
- Darstellung im Breitbild-Format. Deutlich besser, um damit zu arbeiten oder Filme zu schauen. Kann aber auch ohne weiteres hochkant gestellt werden.
- aktive Kühlung an- und ausschaltbar, hat bei mir messbar die Drosselung der Performance verhindert.
- NFC-Tag unter der Oberseite, um Anwendungen starten zu können
- Das ganze hab ich in eine praktische Form verpackt und dem Ganzen noch zwei LEDs spendiert

Was denkt ihr? Hättet ihr Interesse an einer solchen Station (natürlich auch in anderen Farben)? Danke euch schon mal für euer Feedback.

Teilt Eure Meinung über die Dockingstation mit dem Entwickler im Android-Hilfe-Thread.

Quelle: Mobiflip

Nichts mehr verpassen? Dann folge GIGA Android bei Facebook, Google+ oder Twitter!

Weitere Themen: LG

Neue Artikel von GIGA ANDROID

GIGA Marktplatz