Samsung Galaxy Note 2: Display besser als beim Galaxy S3

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Oftmals ist die Rede von Pixel pro Zoll bzw. ppi, doch bei einem Display und dessen Darstellung zählt natürlich nicht bloß die verwendete Pixelanzahl, sondern auch die verwendete Technik, um diese Pixel darzustellen. Während Samsung in der Vergangenheit immer wieder auf die PenTile-Matrix zurückgegriffen hat, findet sich im Galaxy Note 2 wieder ein herkömmlicheres Layout, das für eine bessere Darstellung sorgt.

Samsung Galaxy Note 2: Display besser als beim Galaxy S3

Sowohl im Samsung Galaxy S3 als auch im Vorgänger des aktuellen Smartlets/Phablets namens Galaxy Note kam die PenTile-Matrix zum Einsatz. Mit dem Galaxy Note 2 scheint der südkoreanische Konzern nun aber wieder den Weg in Richtung herkömmlicherem RGB-Layout gegangen zu sein, allerdings hat es sich Samsung nicht nehmen lassen, die Subpixel ein wenig anders anzuordnen, als dies herkömmlich der Fall ist. Das Ergebnis: Ein schärferes, farbgetreueres Bild.

Schärfer und farbgetreuer

Ich möchte es gleich vorweg anmerken: In diesem Bereich kenne ich mich nur wenig aus und kann deshalb nur versuchen, das so wiederzugeben, wie ich es verstanden habe. Falls sich ein Fehler eingeschlichen hat, lasst mich das bitte wissen, damit ich das verbessern kann.

Man kann gewissenhaft sagen, dass Samsungs Super AMOLED-Displays zu den besten Displays auf dem Markt zählen, was nicht zuletzt an deren ausgezeichnetem Kontrastverhältnis liegt.  Während einer der größten Vorteile dieser Displays im vergleichsweise geringen Stromverbrauch liegt, ist ein Nachteil der PenTile-Matrix, dass Weißtöne schnell etwas verfärbt dargestellt werden und die Ränder bei Icons und Texten etwas „ausgefranst“ wirken können.

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PenTile vs. RGB

Beim Galaxy Note 2 wird die hier erwähnte PenTile-Matrix mit einem eher traditionellen RGB-Layout ersetzt, welches Samsung allerdings ein wenig modifiziert hat. So hat dieses Layout einen etwas größeren, seitlich angeordneten blauen Subpixel, der mit jeweils einem roten und einem grünen Subpixel ergänzt wird, die übereinander liegen. Die dadurch größere Anzahl an Subpixeln sorgt dann für ein schärferes, farbgetreueres Erscheinungsbild.

Es wird  angenommen, dass Samsung mit dieser Anordnung außerdem für eine längere Lebensdauer der Displays sorgen will. Blaue Subpixel in AMOLED-Displays sind diejenigen, die am schnellsten ihre Leuchtkraft einbüßen. Da die größeren blauen Subpixel weniger stark leuchten müssen, um die gleiche Leuchtkraft zu erreichen wie deren kleinere Artgenossen, haben diese eine längere Lebensdauer, ohne dabei die Farbbalance zu beeinträchtigen.

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Leuchtkraft

Oftmals kritisiert wurde am Galaxy S3 auch die eher geringe Helligkeit des Displays. Im Gegensatz dazu kann  das Galaxy Note 2 auch hier punkten: So haben die Kollegen der GSMArena die Leuchtkraft dieser  beiden und anderer Displays nachgemessen und dabei heraus gefunden,  dass das Note 2 wesentlich besser abschneidet, als das Galaxy S3. Hier die Ergebnisse des Display-Tests mit den verschiedenen Smartphones:

Display-Test

Quellen: GSM Arena, Android Central via ComputerBase

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Weitere Themen: Samsung Galaxy S3, Samsung


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