Samsung Galaxy Note 3: Hands-On-Video vom neuen 5,7 Zoll-Phablet mit Stylus [IFA 2013]

Amir Tamannai
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Samsung hat endlich die lang erwartete und in den vergangenen Wochen viel diskutierte dritte Iteration seines Erfolg-Phablets Galaxy Note 3 vorgestellt. Wie erwartet kommt das Stylus-bewährte Gerät mit einem Snapdragon 800-Chipsatz und einem beeindruckenden, in der Diagonale 5,7 Zoll messenden Full HD-Display. Samsung hat ein paar interessante und vor allem überzeugende Neuerungen verbaut und implementiert, die wir euch in unserem Hands-On-Video vorstellen.

Samsung Galaxy Note 3: Hands-On-Video vom neuen 5,7 Zoll-Phablet mit Stylus [IFA 2013]

Da meckerten und meckerten wir in der Vergangenheit über die schnöden Kunstoffrückseiten der Galaxy-Geräte aus dem Hause Samsung, wünschten uns edles Aluminium oder zumindest etwas cleverer verarbeitetes Polycarbonat — und da kommt Samsung beim Note 3 mit einer Lösung um die Ecke, die uns offen gesagt etwas sprachlos, aber durchaus angetan hinterlässt: Kunstleder!

Richtig gelesen, die weiterhin abnehmbare Rückseite des nagelneuen Note 3 mit Snapdragon 800-Chipsatz mit 2,3 GHz Takt und satten 3 GB RAM soll an einen klassischen, analogen Organizer erinnern und verfügt deswegen über einen neuen Leder-Look — ungewöhnlich aber innovativ; und dem 5,7 Zoll großen Phablet verleiht das tatsächlich eine edle Haptik und schicken Style.

Begeistert hat uns dann aber auch der Full HD-Screen, der nochmal strahlkräftiger und farbsatter als der des Vorgängers Galaxy Note 2 (Test) ist (hier ein direkter Video-Vergleich zwischen Galaxy Note 3 und Note 2) und mit 1900 x 1080 Pixeln auflöst sowie die gut durchdachte Implementation der S Pen in die Software in Form vieler feiner Features (mehr zu den S Pen Features). Auch gut: Trotz des 0,2 Zoll größeren Displays ist es Samsung gelungen, das Note 3 nicht nur deutlich dünner — nur 8,6 mm misst das Phablet in der Tiefe — zu bauen, als den Vorgänger, sondern mittels seines Designs auch noch kompakter wirken zu lassen — und das trotz nochmals „dickerem“ 3.200 mAh-Akku. Dazu tragen auch die nicht mehr ganz so runden Ecken bei, die dem Gerät von vorne betrachtet einen Look verpassen, der eher an das Galaxy S2 und das Samsung Galaxy Note 1 (Test) erinnert.

Auch die Kamera des Note 3 wurde deutlich gepimpt, auf der Rückseite prangt nun ein 13 MP-Modul, das dem Phablet als eines der ersten Geräte die Fähigkeit verleiht, Videos in 4K-Auflösung aufzunehmen.

Wie das Galaxy S4 ist auch das mit Android 4.3 laufenden Note 3 mit einem IR-Blaster ausgerüstet, der die Bedienung der heimischen Hi-Fi-Elektronik möglich macht. Außerdem kann das Note via USB 3.0 besonders schnell Daten mit kompatiblen PCs austauschen, ein entsprechender Anschluss ist an der Unterseite direkt neben der klassischen Micro-USB-Buchse verbaut. Ein USB 3.0-Kabel, so wurde uns von Samsung versichert, gehört zum Lieferumfang.

Ins mobile Datennetz wählt sich das Galaxy Note 3 mittels LTE Cat4 ein, eine reine 3G-Variante wird es auch geben, die wird dann allerdings von einem mit 1,9 GHz getakteten Exynos Octa Core-SoC befeuert werden — auf welchen Märkten dieses Modell überhaupt erhältlich sein wird, ist aber noch nicht ganz klar.

Erhältlich wird das Samsung Galaxy Note 3 als 32 GB-Version und 64 GB-Modell ab dem 25. September sein. Farblich steht neben Weiß und Schwarz tatsächlich auch ein pinkes Gerät zur Auswahl.



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