Samsung Galaxy Note 3 vs. Note 2: Phablet-Flaggschiff im Videovergleich mit dem Vorgänger [IFA 2013]

Lukas Funk
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Im Rahmen der IFA hat Samsung die neueste Iteration seiner Phablet-Serie, das Galaxy Note 3 vorgestellt. Uns interessieren natürlich nicht nur die rohen Spezifikationen, sondern vor allem auch, wie sich das Smartphone mit S-Pen gegenüber seinem Vorgänger schlägt. In unserem Videovergleich tritt also Galaxy Note 3 gegen Galaxy Note 2 an.

Samsung Galaxy Note 3 vs. Note 2: Phablet-Flaggschiff im Videovergleich mit dem Vorgänger [IFA 2013]

Nach einem ersten Hands-On mit Samsungs neuem Phablet-Flaggschiff Galaxy Note 3 stellt sich die Frage, wie sich dieses im Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Samsung Galaxy Note 2 (Test), schlägt. Wir haben das Duell der beiden S Pen-Smartphones auf Video festgehalten:

Trotz seines 5,7 Zoll in der Diagonale messenden Super AMOLED-Displays wirkt das Galaxy Note 3 dank seiner dünnen Bezels (Ränder um das Display) und der kantigeren Form nur unwesentlich größer als sein Vorgänger, dessen Bildschirm 5,55 Zoll in der Diagonalen misst. Mit 8,3 mm ist es sogar dünner als das Note 2. Auch ansonsten weiß das Display zu überzeugen, bietet es doch nicht nur eine Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 388 DPI entspricht, sondern eine selbst für ein AMOLED-Display außergewöhnliche Helligkeit. Das Galaxy Note 2 entspricht mit 1280 x 720 Pixeln und einer Dichte von 264 DPI der heutigen Mittelklasse. Bezüglich der Materialwahl hat Samsung die Kritik an seinen letzten Geräten berücksichtigt und ersetzt das Hochglanzplastik der Rückseite durch griffiges Kunstleder. Dennoch bleibt die Rückseite abnehmbar, um Akku und MicroSD-Karte zugänglich zu machen.

Auch leistungstechnisch stellt das Note 3 eine logische Entwicklung dar: Statt wie sein Vorgänger auf einen von Samsung produzierten Exynos-Prozessor zu setzen, arbeitet das Phablet mit Qualcomms Snapdragon 800-SoC bei 2,3 GHz Taktrate – ein SoC mit nominell mindestens doppelt so viel Leistungspotenzial. Um eine reibungslose Nutzung der umfangreichen Software-Features und Samsungs TouchWiz-Oberfläche zu gewährleisten, wurde die Größe des Arbeitsspeichers von 2 auf 3 GB angehoben.

Statt Android 4.1 kommt nun die aktuellste Version 4.3 zum Einsatz, das LTE-Modem kann dank des Standards nach Kategorie 4 zumindest in der Theorie Daten mit 150 MB/s downloaden. Der Akku ist mit 3200 mAh allerdings nur marginal größer als der des Note 2 — Ob dies dem Note 3 angesichts der höheren Auflösung und Taktrate zum Nachteil gereichen wird, bleibt abzuwarten. Zum Verkaufsstart wird das Note 3 in Varianten mit 32 und 64 GB internem Speicher erscheinen, die bisher günstigste Version mit 16 GB entfällt.

Die neuesten Infos und jede Menge frische Videos aus Berlin findet ihr auf unserer Sonderseite zur IFA 2013.

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