Samsung Galaxy Note 3: So schön, so gut (Test)

Kamal Nicholas
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Eigentlich gibt die Überschrift ja schon alles her. Auch wir haben, wenn auch mit ein paar Verzögerungen, ein Testgerät des Galaxy Note 3 erhalten, mit dem ich mich in den letzten Tagen auseinander gesetzt habe. Was ich von der dritten Ausgabe von Samsungs erfolgreichem Phablet halte, erfahrt ihr hier in unserem Test.

Samsung Galaxy Note 3: So schön, so gut (Test)

Ich gebe es zu: Ich stehe dem Note 3 nicht ganz unvoreingenommen gegenüber. Als eingeschworener Note 2 Nutzer hatte ich große Erwartungen an das dritte Gerät der Reihe. Nachdem Samsung das Galaxy S4 als Nachfolger des S3 mich doch ein wenig enttäuscht hatte, war ich sehr gespannt, ob Samsung mit dem Note 3 einen ähnlich (langweiligen) Weg einschlagen würde. Glücklicherweise wurde ich eines Besseren belehrt. Was genau damit ich meine, erfahrt ihr hier.

Galaxy Note 3: Erster Test-Eindruck, Design und Verarbeitung

Erster Eindruck

Einen ersten Eindruck vom Note 3 konnte ich mir ja schon bereits im Rahmen der Präsentation auf der IFA machen, das Video dazu gibt es hier:

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Samsung Galaxy Note 3 Hands-On

Design

Die erste Überraschung, die ich bei der Präsentation des Note 3 erlebt habe war, dass Samsung mit dem Note 3 endlich einen anderen Pfad eingeschlagen hat, als dies bei so gut wie allen anderen Geräten der Galaxy-Reihe der Fall ist. Als ich das Phablet das erste Mal zu Gesicht bekam, war ich überzeugt, dass das Gerät in einer Lederhülle steckt. Auch meine Freundin, die das Note 3 vor kurzem zum ersten Mal in natura gesehen hat, dachte, dass es sich zumindest um eine Kunstlederhülle handelt, in die das Gerät eingepackt ist.

Natürlich ist hier kein Leder im Spiel, auch kein Kunstleder, aber Samsung hat es dennoch geschafft, weg vom mittlerweile langweiligen Polycarbonat in Klavierlack- oder Steinoptik zu gehen und eine neue Oberfläche zu schaffen, die nicht nur gut aussieht, sondern die sich auch noch gut anfühlt. Außerdem gibt es so keine Schmierflecken und hässliche Fingerabdrücke.

Eine Kritik am Note (an der gesamten Serie), die ich oft zu hören bekomme ist, dass das Gerät viel zu groß sei. Nun kommt es natürlich ganz darauf an, wofür man so ein Gerät nutzt. Meines Erachtens hat das nämlich weniger etwas damit zu tun, wie groß man selbst ist, sondern der Einsatz ist wesentlich wichtiger.  Wer vor allem telefoniert und wenig multimediale Inhalte nutzt, wird ein Gerät wie das Note 3 nicht wirklich praktisch finden. Bei mir ist das aber anders, denn Telefonieren steht eher an hinterer Stelle. Generell finde ich die 5,7 Zoll des Note 3 für meine Bedürfnisse absolut perfekt, die 0,2 Zoll mehr als beim Note 2 sind mir allerdings eher unwichtig, auch wenn ich sie dankend annehme.

Glücklicherweise bleibt das Gerät mit seinen 151 x,2 x 79,2 x 8,3 mm fast genauso groß, wie das Note 2 (151,1 x 80,5 x 9,4 mm) und ist mit seinen 168 Gramm Gewicht sogar 15 Gramm leichter als sein Vorgänger.

Persönlich bevorzuge ich die schwarze Variante der weißen. Zum einen liegt das daran, dass ich helle Smartphones generell nicht ganz so schick finde und zum anderen, weil durch das Schwarz der Eindruck von Leder (und damit von Hochwertigkeit) noch verstärkt wird.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gerätes ist zumindest bei unserem Testgerät absolut einwandfrei, hier gibt es von mir absolut nichts zu beanstanden. Zwar haben bereits schon einige Nutzer bemängelt, dass der Home-Button des Note 3 wackelt, dies ist an unserem Testgerät (glücklicherweise) nicht der Fall.

Bildergalerie Samsung Galaxy Note 3 in Weiß

 

Auf Seite 2 geht es weiter mit dem Test: das Display, die Software, die Benchmarktests und der S Pen.

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