Mehr als 96 Prozent aller Galaxy Note 7 zurückgegeben: Hat Samsung die Brandaffäre überstanden?

Kaan Gürayer
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Positive Nachrichten für Samsung: Mehr als 96 Prozent der bislang verkauften Galaxy Note 7 seien zurückgegeben worden, so der südkoreanische Hersteller in einer Pressemitteilung. Mittlerweile müsse auf US-Flügen auch nicht mehr vor dem gefährlichen Phablet gewarnt werden. Hat der Konzern die Brandaffäre also überstanden? 

Mehr als 96 Prozent aller Galaxy Note 7 zurückgegeben: Hat Samsung die Brandaffäre überstanden?

Womöglich hätte 2016 das bislang beste Jahr für Samsungs Smartphone-Sparte werden können. Nachdem Galaxy S7 und Galaxy S7 edge die Mängel der Vorgänger konsequent ausgemerzt und sich zu echten Verkaufsschlagern entwickelt haben, sollte das von der Fachpresse mit Lobeshymnen überhäufte Galaxy Note 7 den krönenden Abschluss des Jahres bilden.

Bekanntlich kam es anders und die Hoffnungen, die Samsung in das Galaxy Note 7 gesteckt hat, haben sich buchstäblich in Rauch aufgelöst.

Mittlerweile sind einige Monate ins Land gezogen – und Samsung hat die Brandaffäre offenbar mehr oder weniger überstanden. Mehr als 96 Prozent der feueranfälligen Galaxy Note 7, so Pressemitarbeitern Brenna Eller, seien bislang zurückgegeben worden. Bedeutet im Klartext: Die Chance, dass weitere Brände aufgrund des Note 7 entstehen, dürfte mittlerweile recht niedrig sein.

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Keine Warnungen mehr vor dem Galaxy Note 7

Die hohe Rücklaufrate des Galaxy Note 7 zeigt derweil erste Wirkungen. Das US-amerikanische Verkehrsministerium hat seine Anweisung von Oktober 2016 aufgehoben, vor Flugbeginn auf die Gefahren und das Mitführungsverbot des Galaxy Note 7 hinzuweisen. Samsung selbst sieht in der Aufhebung einen Beweis für das erfolgreiche Rückrufprogramm, das der Hersteller zusammen mit Mobilfunkanbietern seit Monaten durchführt.

Was letztendlich zu den spontanen Selbstentzündungen des Galaxy Note 7 geführt hat, möchte Samsung im Übrigen Mitte Januar bekanntgeben.

Quelle: Samsung

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Samsung Galaxy Note 7: Hands-On

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