Jedes Jahr das neueste Galaxy Note: Samsung startet Abomodell

Rafael Thiel
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Der Traum eines Smartphone-Enthusiasten: Jedes Jahr die neueste Hardware in Händen halten zu dürfen. Für das Galaxy Note 8 bietet Samsung genau für diesen Fall ein Programm an, genannt: Samsung Up. Wer teilnehmen möchte, zahlt eine monatliche Pauschale, die das High-End-Phablet finanziert, und darf im kommenden Jahr auf das Galaxy Note 9 umsteigen.

Jedes Jahr das neueste Galaxy Note: Samsung startet Abomodell

Ein Preisschild von 999 Euro ist erstmal eine Kante. Das Galaxy Note 8 ist zweifelsfrei ein teures Smartphone, vereint aber auch mit das Beste, das es im Tech-Sektor derzeit gibt, in einem Gerät. Problem: In einem Jahr ist die Hardware wieder überholt, die Software hinkt hinterher und der Wow-Faktor ist verschwunden. Wäre doch schön, dann wieder ein aktuelles Modell zu erhalten, oder? Samsung Up macht das möglich.

Mit Samsung Up schon heute das Note 9 sichern

Das Ganze erinnert an ein Abonnement: Zu zahlen ist eine monatliche Rate, die das Galaxy Note 8 in 24 Monaten abstottert. Diese beträgt 41,62 Euro, wodurch in zwei Jahren satte 998,88 Euro anfallen – also in etwa die Summe, die auch beim Sofortkauf anfallen würde. Der Clou liegt daran, dass Teilnehmer in einem Jahr auf den direkten Nachfolger umsteigen dürfen, wodurch sich der Vertrag zu aktualisierten Konditionen um weitere 12 Monate verlängert.

Angenommen das Galaxy Note 9 kommt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.099 Euro auf den Markt, würde die monatliche Pauschale ab September 2018 von 41,62 Euro auf rund 45 Euro ansteigen. Diese wäre ab dann für 24 Monate zu entrichten. Im Falle eines weiteren Wechsels im Folgejahr wiederholt sich der Spaß wieder, sprich: Der Vertrag verlängert sich, die Pauschale wird an das neue Modell angepasst.

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Natürlich, bei Samsung Up handelt es sich ohne Frage um semi-subtile Kundenbindung. Denn die Teilnahme lohnt sich eigentlich nur, wenn Kunden das ein oder andere Mal mitgehen und zum neuen Modell wechseln – was wiederum den Vertrag verlängert. Allerdings, und das könnte zum Stolperstein werden, behält sich Samsung vor, den Tausch zum Nachfolger abzulehnen, wenn das alte Modell „exzessive Schäden“ aufweist. Normale Gebrauchsspuren sind kein Problem, wohl aber Risse, Wasserschäden oder ähnliches.

Aktuell gibt es Samsung Up nur für das Galaxy Note 8, das alle Nachfolger der Note-Reihe einschließt. Voraussichtlich wird Samsung das Programm aber auch für das Galaxy S9 anbieten. Übrigens: Falls es keinen direkten Nachfolger der Produktreihe gibt, dürfen Samsung-Up-Teilnehmer ein vergleichbares Modell auswählen.

Quelle: Samsung

Weitere Themen: Samsung Galaxy Note, Samsung Electronics

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