Samsung Galaxy Round mit gebogenem Display vorgestellt

Peter Hryciuk
Samsung Galaxy Round mit gebogenem Display vorgestellt

Nach vielen Spekulationen zum ersten Smartphone mit gebogenem Display wurde heute offiziell das Samsung Galaxy Round offiziell für Korea vorgestellt. Bereits ab morgen wird man das Smartphone in der Form in Korea kaufen können zu einem Preis von ca. 1000€. Nicht für jedermann, sondern eher ein Prestigeprojekt, um als erstes Unternehmen ein Smartphone mit gewölbtem Display gebaut zu haben. Den wirklichen Mehrwert bleibt uns Samsung aber schuldig, denn dem Unternehmen ist selbst nicht viel eingefallen, um die Vorteile darzustellen.

Das Samsung Galaxy Round ist wie erwartet mit einem 5,7 Zoll großen Full HD Super AMOLED-Display ausgestattet, welches von Seite zu Seite leicht gewölbt ist. Als Prozessor kommt ein Snapdragon 800 Quad Core mit 2,3 GHz zum Einsatz, der mit der Adreno 330 und 3 GB RAM ausgestattet ist. Der interne Speicher von 32 GB lässt sich bei Bedarf per microSD Karte erweitern und es ist natürlich die von den anderen Modellen bekannte 13-MP-Kamera auf der Rückseite verbaut.

Doch man muss auch einige Abstriche machen, denn eigentlich haben wir ein Sondermodell des Samsung Galaxy Note 3 erwartet. Das ist nicht der Fall, denn nicht nur der Akku ist durch die Krümmung auf 2.800 mAh geschrumpft, sondern es wurde auch auf den Stylus verzichten. Eigentlich hatten wir besonders wegen der Krümmung von Seite zu Seite gedacht, dass Samsung so den Stylus noch unterbringen könnte, doch das ist leider nicht der Fall.

Bildergalerie Samsung Galaxy Round mit gebogenem Display vorgestellt

Durch die Krümmung des kompletten Smartphones soll es besser in der Hand liegen und es ist mit 154 Gramm und einer Dicke von 7,9 mm auch ziemlich dünn. Die Rückseite ist wie bei den neusten Galaxy Modellen auch aus Kunstleder. Liegt das Samsung Galaxy Round flach auf dem Tisch und wird etwas angewippt, werden einige Informationen angezeigt, wie wir es schon vom Galaxy S4 bzw. Galaxy Note 3 kennen, wenn man mit der Hand über das Display schwebt.

(Link zum YouTube-Video)

Mehr hat Samsung nicht zu bieten bei dieser Innovation, was natürlich etwas schade ist, doch es ist nur der erste Schritt zu wirklich flexiblen Geräten. Man arbeitet natürlich auf ganz andere Möglichkeiten hin, in denen sich ein Gerät bzw. das Display komplett knicken oder einrollen lässt, wie wir es schon bei der YOUM-Display-Präsentation auf Konzeptbildern gesehen haben. Doch dazu müssen neue Akkus und Materialien entwickelt werden, die sich auch biegen lassen, ohne zerstört zu werden.

Was sagt ihr zum Samsung Galaxy Round?

Quelle: samsungtomorrow 1 | 2 via mobilegeeks

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