Samsung Galaxy S II: Ganz ausführlich und auf russisch

Amir Tamannai
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Die ukrainischen Kollegen von gagadget.com haben ein Vorserienmodell des kommenden Samsung-Flaggschiffs Galaxy S II gekidnappt und in aller Ausführlichkeit getestet, besprochen, fotografiert und damit selbst Fotos und Video geschossen. Das Ergebnis sind mehrere Filme, dutzende Fotos und viel, viel kyrillischer Text. Wir haben die Reste unseres Schulrussischs zusammengekratzt, den Google-Übersetzer angeschmissen und versuchen im Folgenden, euch einen Eindruck der Erfahrungen von gagadget.com zu geben.

Samsung Galaxy S II: Ganz ausführlich und auf russisch

Technoslav Bergamot — so nennt sich (oder heißt) der Autor des Previews auf gagadget.com — gibt gleich vorweg zu Bedenken, dass es sich bei dem ihm zur Verfügung stehenden Gerät um einen Protoypen beziehungsweise ein Vorserienmodell handelte. Darüber hinaus, konnte er nicht so viel Zeit mit dem Gerät verbringen, wie er sich das gewünscht hätte — insofern ist sein Bericht nicht als Test, sondern nur als ausführlicher Ersteindruck zu werten.

Das Galaxy S II wird mit einem 4,3 Zoll Super AMOLED Plus-Screen ausgestattet sein, der eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln aufweist. Das Gewicht beträgt leichte 116 Gramm und im Inneren werkelt ein Dual-Core Chipsatz (ob Tegra 2 oder Exynos wird wohl von der Region abhängen). Die Kapazität des Akkus steigt gegenüber dem Galaxy S auf 1650 mAh, was sich in Kombination mit dem stromsparenden Display positiv auf die Laufzeit des Smartphones auswirken sollte.

Äußerlich ähnelt das Smartphone dem aktuellen iPhone — so wie der Vorgänger dem iPhone 3 glich. Die Rückseite des Gerätes verfügt diesmal über ein geriffeltes Muster, unschöne Fingerabdrücke und Mikrokratzer sollte beim Samsung Galaxy S II also nicht so deutlich auftreten, wie noch beim Galaxy S.

Das Galaxy S II verfügt über keine Hardwaretaste zum Auslösen der Kamera. Der Power-Button, der auch den Bildschirm sperrt, befindet sich wie gewohnt an der rechten Gehäuseseite, links scheint nach wie vor die Lautstärkewippe positioniert zu sein. Der Anschluss für Kopfhörer bleibt am oberen Rand, der Micro-USB-Port rutsch nach unten und lässt sich, anders als beim Vorgänger, nicht mehr schließen. Über diesen Anschluss erfolgt mittels Adapterkabel auch die HDMI-Ausgabe.

Die rückseitige Kamera wird im Galaxy S II von einem LED-Blitz beim Fotografieren und Filmen in einer Auflösung von bis zu 1080p unterstützt. Die Linsen-Blitz-Einheit ragt etwas aus dem Geräterücken hervor.

Der Autor hat mit dem Galaxy S II zahlreiche Fotos und einige Videos in 1080p-Auflösung geschossen — wir präsentieren hier eine kleine Auswahl. Wer mehr sehen möchte, folgt einfach dem Quelllink am Ende des Artikels. Das Videos genießt ihr am besten in voller HD-Qualität und im Vollbildmodus (dazu unten rechts die Auflösung von 360p auf 1080p stellen).

Sehr umfangreich präsentiert sich auch das Kameramenü — die Screenshots lassen erahnen, dass es eine Fülle an Einstellung gibt, die unter anderem Aufnahmemodus, Autofokus, Selbstauslöser, Auflösung und Belichtung regeln.

Besonders interessant sind die Eindrücke, die uns gagadget.com in die neue Bedienoberfläche des Galaxy S II gewährt. Wir sehen schicke neue Wetter- und Uhren-Widgets, die Shortcuts zu den Apps sind mit einem leichten Schatten unterlegt und wirken dadurch beinahe plastisch. Ein besonders beeindruckendes Widget ist der sprachbasierte Google-Übersetzer: Damit sollen gesprochene Worte und Sätze automatisch in eine andere Sprache übersetzt und akustisch ausgegeben werden.

Der auf dem Protoypen installierte Live-Hintergrund bleibt auch im App-Menü sichtbar. Übrigens passt sich das Wetter auf dem Hintergrund dank Accu-Weather-Integration den aktuellen Verhältnissen an.

Das alles gibt aus auch in Bewegtbildern zu bestaunen — gagadget.com hat ein vier-minütiges Video gedreht. Vertont ist dieses allerdings in russischer Sprache. Anhand der obigen Informationen, sollte sich aber erschließen, worum es im Großen und Ganzen geht.

Frank war ja bereits auf dem MWC ziemlich angetan vom Galaxy S II, ich bin es spätestens jetzt. Das Gerät sieht äußerlich gut aus und auch wenn es nicht mit bahnbrechenden Innovationen aufwartet, sind mir die gezeigten Detailverbesserungen deutlich willkommener, als all die halbfertige 3D-Funktionalität, irgendwelche integrierten Gamecontroller oder Dual-Screen-Experimente.

Um mit dem treffenden Schlusssatz aus dem Originalartikel zu enden — und zwar so, wie es der Google-Translator ausdrückt: “Und schließlich das Wichtigste – die Zeit der Smartphone eine gute Ladung (z. B. Video-Wiedergabe).” — ihr wisst, was ich meine, oder?

Wir danken gagadget.com für ihr ausführliches Preview.

Quelle, Bilder und Videos: gagadget.com

Weitere Themen: Samsung Galaxy S2, Samsung

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