Samsung Galaxy S ohne Vertrag: Wo ist es am günstigsten?

Frank Ritter
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Das Samsung Galaxy S ist mit 10 Millionen weltweit verkauften Exemplaren ein Dauerbrenner unter den Android-Smartphones. Auch bei uns in der Redaktion erfreut sich das Smartphone anhaltender Beliebtheit. Zu recht: Das SGS ist dank seines brillanten SuperAMOLED-Displays und 1 GHz-CPU bestens gerüstet für die Zukunft. Wer auf das Galaxy S scharf ist, kann derzeit einige gute Deals machen. Wir klamüsern für euch auseinander, wie und wo man das Samsung Galaxy S I9000 ohne Vertrag am günstigsten bekommt.

Samsung Galaxy S ohne Vertrag: Wo ist es am günstigsten?

Vorweg: Wir haben recht lange für diesen Artikel recherchiert, können aber nicht dafür garantieren, dass alle Infos in einer Woche noch korrekt sind. Falls ihr Korrekturvorschläge habt, schreibt einen Kommentar.

 

Samsung Galaxy S ohne Vertrag kaufen — die Vorteile

Die einfachste Art und Weise, an ein Samsung Galaxy S zu kommen ist der Direktkauf. Ist das Gerät an keinen Vertrag gebunden, ergeben sich einige Vorteile:

  • Einmal bezahlt und das Handy gehört dir – ohne Wenn und Aber.
  • Man kann seinen alten Vertrag übernehmen oder sich selbst ein günstiges Angebot heraussuchen (unten listen wir einige empfehlenswerte Angebote)
  • Bei einem Neuvertrag hat man in der Regel keine Mindestvertragslaufzeit. Wenn in 3 Monaten oder einem Jahr ein anderer Anbieter 5 Euro weniger im Monat kostet und mehr leistet, kann man ohne größere Umstände wechseln und spart so noch mehr Geld.

Wo ist das Samsung Galaxy S ohne Vertrag am günstigsten?

Die günstigsten Preis für das Samsung Galaxy S ohne Vertrag ändern sich nahezu täglich. Hier der aktuell* günstigste Preis für das Samsung Galaxy S mit Branding:

Und hier der günstigste Preis* ohne Branding:

Wir raten allerdings — auch bei leicht höheren Preisen — zum Kauf über Amazon.de, da hier die Rückgabe nach unseren Erfahrungen problemlos möglich ist und sogar die Versandkosten wegfallen. Hier der beste Preis* (ohne Reseller):

Eine Mischform zwischen Handyvertrag und Direktkauf stellt

dar. Hier zahlt man zwar – wie beim normalen Handyvertrag – einen Grundpreis und eine feste monatliche Gebühr, hat dafür aber keinen Tarif und kann somit nach Belieben den Mobilfunk-Anbieter wechseln. Insgesamt wird damit das Handy zwar etwas teurer, dafür entfällt aber zumindest die lästige Vertragsbindung.

Da die Handyverträge und Prepaid-Angebote innerhalb des 2-Jahreszeiteraums, in dem “My Handy” läuft, naturgemäß immer günstiger werden, steckt in dieser Variante durchaus noch Sparpotential.

Direktkauf zusammengefasst: Worauf man achten sollte

  • Die Preise im Internet sind fast immer besser. Wer im Mobilfunkladen oder Elektronikmarkt kauft, wundert sich anschließend möglicherweise, dass er 100 € zu viel ausgegeben hat.
  • Wir raten grundsätzlich, im Zweifel ein Gerät lieber für ein paar Euro mehr bei einem bekannten Anbieter zu bestellen als bei einem obskuren Händler ohne Bewertung. Wir haben generell gute Erfahrungen mit Amazon gemacht.
  • Es gibt einige Handys, unter anderem einige Varianten des Samsung Galaxy S, die mit “Branding” und/oder SIM-Lock versehen sind. Deshalb genau die Artikelbeschreibung durchlesen.
  • Branding bedeutet, dass das Gerät mit optischen Anpassungen und (meist nutzloser) Software der Mobilfunkanbieter versehen ist. Wer die loswerden möchte, muss auf dem Samsung Galaxy S eine neue Firmware flashen.
  • SIM-Lock bedeutet, dass das Gerät nur mit einer bestimmten SIM-Karte oder nur den SIM-Karten eines Telekommunikations-Anbieters betrieben werden kann. Ein SIM-Lock kann beim Samsung Galaxy S vergleichsweise einfach entfernt werden, aufgrund der unklaren rechtlichen Lage gehen wir darauf aber nicht näher ein und verweisen auf Google.

Welcher Vertrag oder welche Prepaid-Karte lohnen sich?

Nun hat man also sein Samsung Galaxy S, braucht aber – sofern man das im aktuellen Vertragswerk einen neuen Vertrag, Tarif, oder zumindest eine mobile Datenflatrate.

Wer sich für Prepaid entscheidet, muss sich zwar regelmäßig um Aufladung seines Guthabenkontos und Nachbuchung der Internetflat kümmern, genießt dafür aber konkurrenzlos günstige Tarife. Im Gegensatz zur Situation von vor einigen Jahren ist Prepaid somit die beste Option für Wenig- bis Normaltelefonierer.

  • An Prepaid-Karten ist uns
    mit dem Tarif Internet Flat 500 positiv aufgefallen: Hier hat man nicht nur den günstige Minuten-/SMS-Preis von 9 ct., sondern auch 500 MB Datenvolumen bis zur Drosselung.
  • hat vergleichbare Konditionen und sogar 1 GByte Inklusiv-Traffic für 30 Tage zum Preis von € 10,-. Wenn die erreicht sind, muss allerdings draufgezahlt werden: 24 Ct/MB.

Wer einen neuen Vertrag abschließen möcht, sollte — sofern kein Handy enthalten ist — einen ohne Mindestvertragslaufzeit und mit kurzen Kündigungsfristen bzw. ohne monatliche Grundgebühr wählen. Hier bieten sich die recht flexiblen Verträge von BASE und O2 an, bei denen monatlich Flatrates hinzugebucht und wieder abbestellt werden können.

Tipp: Wer seinen Vertrag online bestellt kann in der Regel ein paar Vorteile mitnehmen, etwa weniger Grundgebühr, erlassenen Anschlusspreis und mehr.

Ein Hinweis noch zu den Datenflatrates: Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen. Folgendes ist bei Prepaid-Karten und Verträgen gleichermaßen zu beachten:

  • Eine mobile Datenflatrate ist fast nie eine “wirkliche” Flatrate. Die Anbieter setzen fast immer ein Limit, nachdem man nicht mehr mit HSPA/UMTS-Geschwindigkeit mobil surfen kann, sondern nur noch auf ISDN-Niveau — die so genannte Drosselung. Das macht dann nicht mehr viel Spaß.
  • Dieses Limit variiert jer nach Vertrag/Tarif. Um das Limit zu erfahren raten wir zu einem Blick ins Kleingedruckte. Meist liegt er bei 200 bis 300 MB pro Monat. Zur Einschätzung: Für gelegentliches mobiles Surfen reichen etwa 200 MB, wer unterwegs gerne mal ein YouTube-Video anschaut, per Skype telefoniert oder Musik streamt, braucht entsprechend mehr. Tarife mit weniger als 200 MB sind unserer Meinung nach indiskutabel.

 

* Stand: 10.11.2011

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