Samsung: Kleinkrieg gegen HTC zieht Geldstrafe nach sich

Martin Malischek

Im April wurde Samsung vorgeworfen, Teilzeitmitarbeiter einzustellen, um das HTC One in taiwanischen Foren schlecht reden zu lassen und das Galaxy S4 anzupreisen. Die Vorwürfe bestätigten sich und Samsung gab bekannt, nichts mit der Kampagne der taiwanischen Niederlassung gewusst zu haben und entschuldigte sich. Nun muss Samsung an die Fair Trade Commission eine Geldstrafe zahlen.

 Samsung: Kleinkrieg gegen HTC zieht Geldstrafe nach sich

Es waren schon Vorwürfe der besonderen Art, die HTC im April diesen Jahres gegen Samsung aussprach. Und tatsächlich: Die taiwanische Niederlassung von Samsung ließ von den beiden Werbeagenturen OpenTide und Profit International Teilzeitmitarbeiter beschäftigen, die sich für Samsung in Foren äußerten. Aufgabe der Mitarbeiter war es, sich einen Forenaccount zuzulegen, in HTC-Foren das neue Flaggschaff von HTC schlecht zu reden und das Samsung Galaxy S4 in den Himmel zu loben.

Samsung Galaxy S4 Hands-On
Die Niederlassung in Taiwan des südkoreanischen Elektronikherstellers gab diese Vorgehensweise zu und entschuldigte sich. Zusätzlich wurde bekanntgegeben dass die Zentrale in Korea des Konzerns davon nichts wusste. Die Fair Trade Commission schaltete sich ein, da Samsung damit gegen das Wettbewerbgesetz vorstoßen hat und verhängte nun eine Strafe von 10 Millionen taiwanischen Dollars, was umgerechnet um die 250.000€ macht.

HTC wurde zusammen mit Apple nun schon wieder durch den Dreck gezogen: LG warb in Schweden mit passend zum Endgerät geschalteten Anzeigen gegen das iPhone oder das HTC One. Beworben hatte LG das G2.

Quelle: mobilegeeks

Weitere Themen: LG G2, Samsung Galaxy S4 GT-I9505 Bedienungsanleitung, Samsung Galaxy, HTC

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