Samsung Galaxy S8 wird zum Windows-10-PC

Simon Stich
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Windows 10 auch ohne eigenen Rechner: Für das Galaxy S8 und Galaxy Note 8 kommt bald auch ein Windows-Desktop über die Amazon-Cloud ins Haus. Die Verbindung läuft über Samsungs DeX Station. Können wir unseren PC jetzt wegschmeißen? Ganz so einfach ist es leider nicht.

Samsung Galaxy S8 wird zum Windows-10-PC

Galaxy S8 und Galaxy Note 8: Smartphone wird zum PC

Theoretisch das Beste aus beiden Welten: Aktuelle Flaggschiffe bringen jetzt schon so viel an Leistung mit, dass sie quasi auch als Mini-Computer beworben werden könnten. Warum also noch einen PC zusätzlich haben, wird sich mancher Casual-Nutzer da fragen. Genau aus diesem Grund hat Samsung die DeX Station entwickelt, mit der sich ein Desktop-Erlebnis auch ohne PC ermöglichen lässt. Jetzt geht der Konzern den nächsten Schritt und kollaboriert mit Microsoft, Amazon und Ingram Micro. Smartphone und PC sollen verschmelzen – mit Windows 10 als Betriebssystem. Aber auch ohne Microsoft macht das Galaxy S8 schon eine hervorragende Figur, wie unser Video zeigt:

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Samsung Galaxy S8: Der Test

Microsoft möchte den Dienst „Windows Desktop as a Service“ (DaaS) mit den Amazon WorkSpaces kombinieren. Wer ein DeX-Gerät und ein Galaxy S8 (Plus) oder Galaxy Note 8 besitzt, der soll schon nach wenigen Schritten einen virtuellen Desktop vor sich haben. Monitor, Maus und Tastatur werden aber natürlich weiterhin benötigt. Die physische Verbindung läuft über ein HDMI-Kabel, eine drahtlose DeX Station bietet Samsung nicht an.

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Android und Windows: Samsungs DeX wird aufgebohrt

Samsung selbst bietet bereits eine ähnliche Lösung an, mit der sich die aktuellen Flaggschiffe in einen virtuellen Desktop verwandeln. Auch oft genutzte Programme wie Microsoft Office und Adobe Photoshop werden hier bereits unterstützt. Nun soll ein „echtes“ Windows-Erlebnis ermöglicht werden – und Android-Apps werden natürlich auch unterstützt.

Einen genauen Starttermin für die Kollaboration von Samsung, Microsoft, Amazon und Ingram Micro steht noch nicht fest. Bislang wird von einer Einführung „später in diesem Jahr“ gesprochen. Lange wird es also nicht mehr dauern. Die Kosten für Amazon WorkSpaces belaufen sich auf entweder 35 US-Dollar pro Monat oder 0,22 US-Dollar pro Stunde. Ein kostenfreier Probemonat wird zwar in manchen Ländern angeboten, ist in Deutschland aber nicht verfügbar.

Quelle: MSPoweruser

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