Samsung Galaxy S8 zerkratzt, verbrannt und verbogen – so robust ist das Smartphone wirklich

Peter Hryciuk
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Das Samsung Galaxy S8 wird in einem neuen Video malträtiert und auf die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Komponenten und Oberflächen des Smartphones untersucht. Das Ergebnis fällt sehr positiv aus – mit einer Ausnahme.

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Samsung Galaxy S8 aus hochwertigen Materialien gefertigt

Samsung hat sich beim Galaxy S8 nicht lumpen lassen und fast komplett auf hochwertige und robuste Materialen wie Glas und Metall gesetzt. Das sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit im normalen Gebrauch. Auf der Front und Rückseite des Smartphones kommt Gorilla Glass 5 zum Einsatz, das gegen Kratzer von Schlüsseln und anderen Gegenständen, die man in der Hosen- oder Handtasche mitführt, gut schützt.

Auf der Rückseite gibt es aber eine Überraschung. Der LED-Blitz und Pulsmesser des Galaxy S8 sind nämlich ebenfalls von Glas bedeckt. Bei früheren Modellen hat Samsung auf Kunststoff und eine eigene Aussparung gesetzt. Damit sind die beiden Komponenten sehr gut geschützt. Anders sieht es beim Fingerabdruckscanner aus. Dieser besteht aus Kunststoff, lässt sich zerkratzen, funktioniert aber trotzdem ohne Probleme. Unvorteilhaft ist allerdings dessen Position: Beim Betätigen erwischt man mit dem Finger oft die Kameralinse. Dort setzt Samsung ebenfalls auf Glas und einen Rahmen aus Metall.

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An der Front des Samsung Galaxy S8 findet sich das große 5,8-Zoll-Display, welches von Glas bedeckt ist. Der Homebutton ist verschwunden und wird nun per Software realisiert. Die Hörmuschel über dem Display ist im Vergleich zum Vorgänger nicht nur deutlich kleiner geworden, sondern in einer Mulde eingelassen. Dort dürfte sich mit der Zeit viel Schmutz ansammeln. Bei den Vorgängern war das besser gelöst. Ansonsten bestehen der Rahmen und die Knöpfe aus Metall. Die Oberfläche lässt sich mit einem Messer angreifen, doch das dürfte kaum als normaler Gebrauch zählen. Fällt das Smartphone auf den Boden, muss man sich eher um das Display sorgen, als um Kratzer am Rahmen.

Das „Infinity Display“-Display des Galaxy S8 wird im Härtetest mit einem Feuerzeug verbrannt. Nach 30 Sekunden sind zwar Rückstände zu sehen, das Super AMOLED Display regeneriert sich aber wieder. Erst beim dritten Versuch trägt das Panel einen sichtbaren Schaden davon, der nicht wieder verschwindet. Man sollte das Galaxy S8 also nicht an eine Flamme halten.

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Samsung Galaxy S8 lässt sich nicht verbiegen

Die Konstruktion des Samsung Galaxy S8 macht ein Verbiegen mit den Händen kaum möglich. Das Smartphone gibt nur minimal nach. Viel wichtiger ist aber, dass das Glas der Front und Rückseite in den Rahmen eingearbeitet sind und nicht nur aufliegen. Dadurch löst sich weder die hintere Abdeckung aus dem Rahmen noch das abgerundete Display. Die wasserdichten Eigenschaften beibehalten also erhalten.

Insgesamt schneidet das Samsung Galaxy S8 erfreulich gut ab. Das Smartphone wirkt mit dem riesigen Display sehr fragil, die Verarbeitung, Materialwahl und die Konstruktion sorgen aber dafür, dass das Smartphone normalen Einflüssen ohne Probleme widerstehen kann.

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