Samsung Galaxy S9: Erster Teaser gibt Hinweise auf Features

Simon Stich

Bye bye Samsung Experience: Für das kommende Flaggschiff Galaxy S9 läutet der Konzern eine neue Ära ein. Künstliche Intelligenz soll im Mittelpunkt stehen. Jetzt sind erste Details zur Benutzeroberfläche bekannt geworden.

Samsung Galaxy S9: Erster Teaser gibt Hinweise auf Features
Bildquelle: GIGA

Samsung Galaxy S9 mit Galaxy Ai UX

Künstliche Intelligenz ist das Thema der Stunde. Während die Konkurrenz von Apple und Huawei schon vorgelegt haben, muss Samsung jetzt nachziehen. Apple hat den Bionic A11 im neuen iPhone, Huawei den hauseigenen Kirin 970 – beide bekommen KI-Unterstützung. Für das Galaxy S9 plant Samsung ebenfalls Großes. Bei einem Event in China hat der Konzern einen ersten Einblick in die nahe Zukunft gegeben.

Eigentlich sollte es bei dem Event um die Vorstellung von Bixby Voice in China gehen. In den Mittelpunkt des Interesses rückte dann aber ein kurzer Teaser. Demnach wird Samsung das eigene Interface beim Galaxy S9 nicht mehr Samsung Experience nennen, sondern Galaxy Ai UX. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich hier alles um die künstliche Intelligenz.

Es handelt sich um mehr als nur einen neuen Namen. Samsung hat in den letzten Monaten viel Geld in die Hand genommen, um im Bereich der künstlichen Intelligenz nicht abgehängt zu werden. Unter anderem wurde in das chinesische Unternehmen DeePhi Tech investiert, das sich auf Deep-Learning-Technologien spezialisiert hat. Im September wurden 30 Millionen US-Dollar in die britische Firma Graphcore investiert, die ähnliche Dienstleistungen anbietet.

Beim Vorgänger, dem Samsung Galaxy S8, ist noch kein Hinweis auf die Galaxy S9 UX zu finden:

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Samsung Galaxy S8: Der Test

Mittlerweile ist das Flaggschiff schon im Preis gefallen:

Samsung Galaxy S9: Neurale Hilfe für bessere Fotos

Mit der jetzt angekündigten Galaxy Ai UX wird sich für den Nutzer vieles ändern, wenn auch nicht immer deutlich sichtbar. Funktionen der künstlichen Intelligenz werden in Co-Prozessoren ausgelagert, damit der Hauptprozessor nicht überlastet wird. KI-Berechnungen sind sehr rechenintensiv. Mit der Auslagerung wird sichergestellt, dass der normale Betrieb ungestört weiterläuft.

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Ein Beispiel dafür ist die Kamera, die wohl mit einer Gesichtserkennung wie beim iPhone X ausgestattet sein wird. Hier kann der Co-Prozessor seine Stärken ausspielen. Welche weiteren Funktonen die neue Galaxy Ai UX bieten kann, wissen wir aber erst nach der offiziellen Vorstellung.

Quelle: @UniverseIce via SamMobile
Artikelbild zeigt Samsung Galaxy Note 8

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