Die Firma Sharp möchte auch in Europa Fuß fassen. Das ist sicherlich keine schlechte Idee, denn der bekannte japanische Elektronikkonzern, der bereits seit 100 Jahren besteht, hat durchaus interessante Smartphones veröffentlicht. Vor allem häufig genutzt wurden Aspekte wie eine brillenlose 3D-Funktion oder ein wasserdichtes Gehäuse. Beim Preis hätte man aber genügsamer sein können, auch wenn der happige Einführungspreis von 630 Euro mittlerweile auf 571 Euro herunter korrigiert wurde (Januar 2012).

Man bekommt ein Display mit 960×540 Pixeln, welches besagte 3D Technik nutzt und eine 4,2 Zoll-Diagonale bietet. Der 1,4 GHz Single-Core-Prozessor ist dann nicht mehr ganz aktuell und 512 MB RAM findet man auch in keinem High-End Handy mehr. Eine 8 Megapixel-Kamera, 2 GB interner Speicher und ein eher unterdimensionierter (gerade bei 3D Inhalten) Akku von 1240 mAh runden das Angebot ab. HDMI gibt's auch dazu.Was man dem Handy zugute halten kann, ist meiner Meinung nach, das gelungene Design.

Hinten findet man auch nicht nur eine, sondern zwei Kameras, damit man selbst 3D-Inhalte produzieren kann. Full HD-Videos lassen sich übrigens nicht selbst produzieren. Hier muss man auf die Standard HD-Variante zurückgreifen. Gorilla Glas wurde nicht verwendet, es sollen sich schnell Kratzer bilden können. Des weiteren soll auch die Verarbeitung nicht dem Preis entsprechend sein. Außerdem wird die Sprachqualität beim Telefonieren bemängelt. Die Pixeldichte ist aber gelungen. Das Optimus 3D ist fast schon für die Hälfte zu haben und bietet deutlich mehr fürs Geld, als dieser Vertreter.

Wenn Sharp den Preis angemessen nach unten korrigiert, könnte das Smartphone aber durchaus interessant werden. Bis dahin sollte man bei der Konkurrenz nach einem 3D-Handy schauen.