Sony Xperia S: Impressionen nach 2 Monaten Nutzung

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Es ist nun fast 2 Monate her, als das Sony Xperia S seinen Weg zu mir fand. Deshalb möchte ich euch nochmals eine kleine Aktualisierung meiner persönlichen Eindrücke geben. Denn oftmals kristallisieren sich viele Eigenheiten eines Gerätes erst nach längerer Nutzungsdauer.

Sony Xperia S: Impressionen nach 2 Monaten Nutzung

Da ich selbst das Sony Xperia S nach dem Review erworben habe, kann ich euch also mit ausreichend Informationen versorgen. Diese sind zum größten Teil positiv, doch auch ein paar Schattenseiten offenbarten sich nach den vergangenen Wochen. Zuerst einmal möchte ich nochmals meine Erfahrungen mit dem 1750 mAh starken Akku schildern. Auch nach der längeren Zeit blieb die positive Ausdauer bestehen. Entgegen vieler Nutzer und Internetseiten kann ich nicht bestätigen, dass dem Gerät schnell die Puste ausgeht.

Im Gegenteil: Ich hatte noch nie ein Smartphone, dass derart lange durchhält. Im Schnitt hält der Akku bei mir oft 48 Stunden bei 2 Stunden eingeschaltetem Display, 3G-Internet, WLAN und GPS. Dabei ist die Helligkeit auf 80% gestellt und Facebook sowie G-Talk sind immer in der Synchronisation. Das ist meiner Meinung nach ein beachtlicher Wert. Damals im Review bemängelte ich noch das nicht vorhandene 3G-Internet. Nun konnte ich herausfinden, warum mein Handy keine HSDPA-Verbindung aufbauen wollte.

Hier scheint ein kleiner Bug vorzuliegen. Wenn man manuell das 3G-Netzwerk auswählt, geht dies ohne Probleme – mit tollem Empfang und hoher Geschwindigkeit. Wenn man sich in einer Umgebung befindet, in der es kein 3G gibt, wechselt das Handy, logischerweise, selbst zu 2G. Nun kommt jedoch der Haken an der Sache. Betritt man erneut Terrain, bei dem wieder UMTS oder HSDPA möglich wäre, schaltet das Xperia S meistens nicht automatisch zu 3G zurück.

Hier muss man oft manuell das Netzwerk wechseln. Was mir jedoch mehr den Kopf zerbricht, ist die Verarbeitung des Gerätes. Sprach ich mich im Review noch positiv darüber aus, muss ich das Material nun doch etwas rügen. Vor allem der sehr dünne aber stabil wirkende Akkudeckel gibt regelmäßig Töne von sich. Auch das untere Teil des Gerätes, welches an dem transparenten Streifen angebracht ist, wirkt etwas filigran. Auch hier kann man diverse Geräusche vernehmen, wenn man es zu hart anpackt.

Generell gehe ich sehr pfleglich mit meinen Handys um. Trotzdem sind diese Laute beim Xperia S im Alltag nicht zu vermeiden. Auch bei der Kamera muss ich meine Meinung ändern. Diese ist sogar besser, als gedacht. Im Review schilderte ich die wenigen Optionen. Dies ist jedoch ein Fauxpas meinerseits gewesen, denn man muss erst zum „normalen“ Modus wechseln, um mehr Einstellungen zu erhalten. Dann kann man auch ISO-Werte, Belichtung, Weißabgleich und viel mehr auswählen.

Die Bilder werden toll. Das ist definitiv eine sehr brauchbare Handykamera. Vor allem Makro-Aufnahmen werden faszinierend. Was ich jedoch noch hervorheben möchte ist der verfügbare Arbeitsspeicher. Zwar sind 1 GB RAM verbaut, nach dem Booten werden jedoch nur knapp 700 MB angezeigt. Der Rest geht wohl zum Teil an die Grafikeinheit und zu anderen System-Bereichen. Das Samsung Galaxy Note beispielsweise hatte aber noch 800 MB zur Verfügung.

Im Alltag merkt man das zwar nicht, trotzdem wollte ich auf diesen Fakt hinweisen. Von der Oberfläche des Gerätes bin ich mehr als begeistert. Vor allem der flüssige App-Drawer und die einstellbaren Themes machen Spaß. Die Geschwindigkeit des Gerätes überzeugt mich nach wie vor, trotz zahlreicher installierter Programme und Spiele. Es gibt auch ein System-Update, welches die Akkuleistung nochmals verbessern soll.

Im Großen und Ganzen kann ich das Sony Xperia S also auch nach 2 Monaten durchaus noch empfehlen. Schreibt uns eure Erfahrungen.

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