Dateien auf CD brennen: Der rundliche Datenträger für Backup und Musik

Marco Kratzenberg

Kaum eine Neuerung auf dem Computersektor wurde so schnell angenommen wie die CD. Sie fassen mehr als hundert Mal so viel Daten wie eine Diskette es tat und ein massiver Preisverfall hat dazu geführt, dass sie zu einem billigen Datenspeicher wurden. Auch wenn DVDs sie hinsichtlich der Datenmengen locker schlagen, ist die CD nach wie vor der transportable Volksdatenspeicher Nummer Eins.

“Ich schieb’ Dir schnell die Fotos auf CD” ist ein Standardspruch. Aber nicht nur für Fotos werden die (meist) silbernen Scheiben genutzt, die man selbst bei Aldi billig an der Kasse findet. Man kann problemlos ganze Videos auf CD brennen. Doch eine sehr wichtige Rolle spielen sie bei Backups!

Backups auf CD: Dateien brennen und sichern

Bei einem lächerlichen Preis von etwa 14 Cent pro CD (Aldi) lohnen sich CDs als tägliches Backupmedium. In der Regel fallen selbst in einer Firma kaum jemals 700 MB an täglichen Daten an und selbst wenn, kann man mit einem geeigneten Backupprogramm seine Dateien brennen und sie dabei auch auf mehrere CDs verteilen. Auch ohne Backupsoftware ist das Backup eine leichte Übung: Einfach die Dateien kopieren, CD beschriften und in eine Box legen. Und ist durch einen Festplattenschaden mal etwas kaputt gegangen, kann man nach der Systemherstellung blitzschnell von der CD die Daten kopieren und hat sie wieder auf der Festplatte. Dafür braucht man nicht mal eine Kompression. Doch wenn man es ganz sicher will, kann man seine Backups vor dem Brennen auf CD ja auch verschlüsseln.

Mit Freewareprogrammen wie Z-DBackup ist es z.B. ganz einfach, gleich mehrere Backupsets zusammenzustellen und selbst riesige Datenmengen auf CDs zu brennen. Man kann damit natürlich Fotos brennen, aber mit einer Backupsoftware will man ja meist andere Dateien brennen. Dieses Programm komprimiert die Daten während des Backups sogar und kann sie auf Wunsch auch verschlüsseln. So bekommt man einerseits mehr auf die CD, als sie normalerweise fassen würde. Andererseits sind die Daten sicher, wenn die CDs gestohlen werden oder verloren gehen.

Dateien brennen: Spezial-CDs herstellen

Dateien zu kopieren oder Fotos auf CD zu brennen ist der einfachste Fall. Doch will man seine Dateien brennen, dann kann es manchmal wichtig sein, gleich das richtige Zielformat auszusuchen. Denn CDs sind ja nicht nur reine Datenträger. Sie können auch genutzt werden, um Musik damit abzuspielen oder Filme wiederzugeben.

Musik-CDs brauchen ein bestimmtes Datenformat, damit CD-Player sie abspielen können. Diese Formate sind seit der Erfindung der CD in verschiedenen Spezifikationen abgelegt worden. Die der Musik-CD heißt z.B. Red Book. Will man nur Dateien brennen, so heißt der Standard Yellow Book. Filme werden im White-Book Standard gebrannt. Aber das alles braucht man als Anwender nicht zu wissen. Es reicht völlig aus, dass man ein Programm zum Brennen von CDs besitzt, die heutzutage selbst bei Supermarkt-PCs schon mitgeliefert werden. Aber es gibt auch massenweise Freewareprogramme zum Brennen von CDs, wie z.B. DeepBurner oder Free Easy CD DVD Burner. Die Arbeit damit ist einfach und für die meisten Aufgaben wie das Dateien brennen oder das Übertragen von Videos auf CD sind sie ausreichend.

Weitere Themen: Was ist ein Backup?, DeepBurner, Free Easy CD DVD Burner

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