Age of Empires III: Neue Details zum Heilsbringer der Strategiespiele.

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(Micha)Es gibt wohl kaum einen Strategiespieler, der beim Anblick der zuletzt veröffentlichten Ingamegemälde von Age of Empires nicht zutiefst bewegt war. In einem Interview mit dem Computer Games Magazine kamen heute einige interessante Details ans Licht, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Age of Empires III: Neue Details zum Heilsbringer der Strategiespiele.

Greg Street von den zuständigen “Ensemble Studios” beantwortete Fragen zu Gameplay, Story und nicht zuletzt der Grafikengine des RTS Titels.

Zu Beginn erzählt er, dass die Arbeiten an “Age of Empires III” deshalb so spät begannen, weil man warten wollte bis man den hohen 2D-Detailgrad von “Age of Empires II” komplett in 3D Grafik wiedergeben konnte.
Und diese Technik hat es wirklich in sich.
So wurden, Zitat: “alle aktuellen Techniken aus aktuellen Shootern, inklusive neuesten Pixel Shadern 3.0 und der “Havok Physik Engine” genutzt, um nicht nur das schönste Strategiespiel, sondern ganz einfach das schönste PC Spiel überhaupt zu kreieren.” Natürlich würde Greg Street nie etwas Schlechtes auf sein Spiel kommen lassen. Aber wer sich die ersten Bilder der Städte und Einheiten genauer ansieht wird ihm vermutlich recht geben müssen.

Die Physikengine sorgt außerdem für spielerische Verbesserungen. So stürzen Gebäude unter Beschuss endlich physikalisch korrekt zusammen und Einheiten werden bei Kanonentreffern regelrecht durch die Gegend geschleudert.

Das innovativste neue Feature ist die sogenannte “Home City”. “Age of Empires III” ist bekanntlich ein Stück auf der Zeitleiste nach oben gerutscht und spielt zur Zeit der Eroberung Amerikas. Die angesprochene “Home City” ist logischerweise Eure Ursprungsbasis in Europa. Diese Heimatstadt wächst und gedeiht im Laufe des Spiels und steigt dabei im Level. Je höher die “Stufe” Eurer Heimatstadt ist, desto mehr Ressourcen und ökonomische Potenz habt Ihr zur Verfügung um Euer Reich auf Amerika auszudehnen. So wollen die “Ensemble Studios” erreichen, dass man rollenspielähnlich einen festen Bezugspunkt im Spiel hat. Nur ist es hier nicht der Hauptcharakter, sondern die Hauptstadt.

Weitere Verbesserungen sind die größeren Unterschiede zwischen den spielbaren Völkern, derer es acht geben wird. Viel Wert wurde auch wieder auf eine spannende und historisch fast korrekte Story in der Singleplayerkampagne gelegt. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass man im Spiel auf einem Schiff startet und sich das Areal für den Beginn der Kolonisation selber aussucht.

Das Spiel soll schon diesen Herbst erscheinen. Die Chance, dass dies auch wirklich passieren ist relativ hoch, da man laut Greg Street bereits am Feintuning arbeitet und die Progammierung des Grundgerüsts längst abgeschlossen ist.

Das komplette Interview findet ihr unter den Related Links.

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Weitere Themen: Age of Empires 2 Demo, Microsoft


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