Serienvater Bruce Shelley: Age of Empires 3 war ein riesiger Fehler

Tino Neumann

Fans vom dritten Teil der Age-of-Empires-Reihe mögen es als merkwürdig bezeichnen, wenn sich Gründervater Bruce Shelley über Age of Empires 3 auslässt.
“Mit Age of Empires III haben wir all diese neuen Ideen ausprobiert. Ich denke, das war ein riesiger Fehler. Wir wollten etwas erschaffen, das 30% vom gewohnten war, zu 30% von woanders entliehen wurde und zu 30% Innovationen mitbrachte. Ich denke, wir haben zu viel ausprobiert. Wir waren wie Kinder, die alle Tasten einer Fernbedienung ausprobiert und dann versucht haben, das Bild zurückzubekommen. Es war einfach kein Age of Empires mehr”, so Shelley.
Laut Shelleys Aussage auf kotaku.com ging es sogar so weit, dass er und sein Team Abstand vom Namen „Age of Empires“ nehmen wollten, um einen deutlichen Schnitt vom dritten Teil zu machen. Dies erlaubte Microsoft aber nicht.
Mittlerweile arbeitet Shelley bei Zynga, dem Entwickler von Spielen wie FarmVille und Co.
„Im letzten Jahr hat mich das Spiel Frontierville wirklich begeistert. Das ist ein wirklich echtes Spiel, das ist mein Ernst. Dieses Spiel hat mir gezeigt, wie viel Potential hier drinsteckt“, sagt Shelley.

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