Age of Empires Online - Entwickler behauptet: "Free-2-Play schützt vor Software-Piraterie"

Stefan Seibert

Dave Luehmann, Entwickler von Age of Empires Online, behauptet, ein Free-2-Play-Modell schütze vor Raubkopien. Finanziere sich ein Videospiel vor allem mit Mikrotransaktionen, wären die letztendlichen Verluste nicht so hoch wie bei anderen Bezahlmodellen.

Als Beispiel zieht Luehmann (natürlich) Age of Empires Online heran. Bei dem MMO ärgere man sich auch über durch Hacker verursachte Verluste. Diese seien aber nicht so hoch wie bei der Konkurrenz. Luehmann vergleicht dies mit asiatischen Ländern, in denen zahlreiche Titel auf Mikrotransaktionen setzen und damit deutlich besser fahren.

Der Retail-Markt verschwinde aber dennoch nicht. Nur sei er teilweise ungeeignet, so wohl auch bei Age of Empires Online. Dass manche Spiele häufiger raubkopiert werden als andere, weil sie eben eine höhere Qualität aufweisen, mehr Spaß machen und somit attraktiver auf potentielle Raubkopierer wirken, darauf geht Luehmann nicht ein. Wenn Age of Empires Online also weniger raubkopiert wird, dann liegt dies nicht unbedingt am Bezahlmodell, sondern auch an der Qualität des Spiels.

Weitere Themen: Software

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz