Age of Empires Online Test – Sieht so das Strategiespiel der Neuzeit aus?

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"Age of Empires" war gut, "Age of Empires 2" vielleicht sogar noch besser. "Age of Empires 3" war auch nicht gerade schlecht. Doch kann sich der Trend mit der Browser-Adaption Age of Empires Online wirklich würdig fortsetzen? Wir haben uns in die empirischen Zeitalter gestürzt, um euch diese Frage zu beantworten.

Im August 2010, also vor knapp einem Jahr, kündigte Microsoft offiziell den neuen Titel der bekannten Strategiespielreihe “Age of Empires” an. Damals zeichnete noch Robot Entertainment für die Entwicklung verantwortlich, mittlerweile werkelt Chris Taylors Studio Gas Powered Games an dem Spiel. Mit “Supreme Commander” dürfte der Entwickler aus Redmond ja eigentlich bereits genug Erfahrung für Strategiespiele gemacht haben.

Eines merkt man auf jeden Fall sofort: Man spielt ein waschechtes Age of Empires. Das Spielgefühl ist beinahe identisch mit dem Klassiker der mittlerweile geschlossenen Ensemble Studios, seit 1997 sind aber immerhin 14 Jahre vergangen und inzwischen ist man im Zeitalter von Ausrüstung und Aufleveln angekommen. Eine grüne XP-Leiste erinnert am oberen Bildschirmrand stets daran, dass ihr es quasi mit einem MMORTS zu tun habt. Jeder Levelaufstieg bringt euch ein paar Punkte, die ihr in euren Tech-Tree investieren könnt. Ihr habt nämlich nicht von Anfang an Zugriff auf alle Einheiten und Zeitalter, sondern müsst sie nach und nach freischalten. Bereits hier bekommt man einen ersten Einblick in die spielerische Tiefe und Entscheidungsfreiheit. Möchte ich lieber auf starke Infanterie-Einheiten setzen und meine Verteidigungsmöglichkeiten mit Mauern und Türmen ausweiten, oder doch lieber den Krieg per Seeweg bevorzugen und starke Schiffe freischalten? Letztendlich herrschen zumindest im PvP dann aber doch die gleichen Taktiken vor.


Im Spiel selbst könnt ihr zudem noch Schätze finden, die entweder volkommen unnützes Zeug oder ausrüstbare Gegenstände enthalten, welche die jeweiligen Einheiten verbessert. Auch eure Questgeber belohnen euch mit den verschiedensten Dingen. Aufgaben bekommt man am Anfang in seiner selbstgegründeten Hauptstadt, die man zudem mit ein paar Läden, Produktionsstätten und weiterem, nicht immer ganz nutzlosen, Krams verschönern – oder so wie ich – einfach sinnlos mit Bäumen vollklatschen kann.

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Weitere Themen: Age of Empires 2 Demo, Age of Empires 2: Age of Kings


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