Remedy - Industrie soll den digitalen Weg einschlagen

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Matias Myllyrinne von Remedy scheint mit den Verkäufen der beiden Alan Wake DLCs äußerst zufrieden zu sein – warum sonst sollte er gegenüber Edge verraten, dass seiner Meinung nach der digitale Distributionsweg der richtige für die Industrie ist? Der CEO des finnischen Entwicklers meint so:

”Ich glaube nicht das die großen Erlebenisse verschwinden werden, aber je früher wir als Industrie den digitalen Weg einschlagen, desto besser für alle. Besser für den Verbraucher, besser für die Entwickler und Publisher.”

Myllyrinne gibt zwar zu, dass man diese Entwicklung bei den Händlern eher missbilligen würde, doch das scheint ihn nicht sonderlich zu stören.

”Vielleicht ist es nicht so gut für den Handel, aber wer dann wiederrum unsere Spiele gebraucht verkauft und die Leute dazu anspornt, dann tut mir das nicht wirklich leid.”

Ein wenig Erfahrung mit digitaler Distribution hat man beim Studio aus Espoo bereits, nicht nur das Remake ihres ersten Titels Death Rally wird per Download für iPad und iPhone vertrieben, auch Alan Wake ist mittlerweile per Games on Demand erhältlich. Hinzu kommen die beiden DLCs The Signal und The Writer, laut Myllyrinne ein gutes Beispiel für sinnvolle Zusatzinhalte.

”Sie waren sehr erfolgreich und fanden wirklich Anklang bei den Fans. Man erhöht den Wert den man den Leuten übermittelt. Aber auf der anderen Seite denke ich, dass man sehr vorsichtig sein muss – das Spiel, dass man den Leuten abliefert muss ein sinnvolles Ende haben. Die Strukturierung als TV-Serie hat wirklich gut funktioniert weil es normal für eine TV Serie ist, zu Season 2 überzugehen oder ein paar Specials zu haben.”

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