Review - Alan Wake DLC "Das Signal"

Leserbeitrag
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Sechs Episoden lang hat sich der Schriftsteller Alan Wake erfolgreich gegen eine böse Dunkelheit gewehrt, die die beschauliche amerikanische Kleinstadt Bright Falls heimgesucht hat. Doch seine Geschichte ist noch nicht vorbei. Ab sofort steht die erste Bonus-Episode namens ”Das Signal” auf dem Xbox Live Marktplatz zur Verfügung, die Erstkäufer des Spiels per mitgeliefertem Coupon gratis bekommen, während alle anderen 560 Punkte (knapp 7 Euro) dafür hinblättern müssen. Und was erhält man im Gegenzug?

 

Eines bekommt man im Gegenzug auf keinen Fall: obwohl ”Das Signal” nahtlos an die Hauptstory anschließt werden keine ungeklärten Fragen beantwortet. Dies ist allerdings auch keine große Überraschung, schließlich kündigte Remedy eine Beantwortung der offenen Fragen erst für den zweiten DLC ”Der Schriftsteller” an.

 

Inhalt

 

Storytechnisch bewegt sich ”Das Signal” also nicht wirklich nach vorne dennoch macht sich Alan Wake erneut auf eine Reise, diesmal durch die finstere Unterwelt, eine Art Parallelwelt zur wikrlichen Realität des Örtchen ”Bright Falls”. Da sich diese Welt ständig verändert hat der Spieler die Möglichkeit innerhalb der 90 bis 120 Minuten viele bekannte aber auch neue Areale zuerkunden.

 

 

Alan Wake muss, wie der Titel es sehr gut beschreibt, einem Signal folgen welches ihn zum ebenfalls gefangenen Schriftsteller Thomas Zane führen soll. Dieser will Wake helfen aus der Unterwelt zu entkommen. Geleitet durch sein GPS bewegt sich Alan Wake also einmal mehr durch die beschaulichen Wälder und Straßen und erkennt durch einige gut in Szene gesetzte Erinnerungen (mehr wird jetzt nicht verraten) die Verbindung zur wirklichen Realität und zum Geschehenen.

 Gameplay  

Wirkliche Neuerungen bietet ”Das Signal” auch hier nicht. Man kämpft wie gewohnt mit Taschenlampe und Waffe. Neben neuen Raben bleiben auch alle Gegner und Gadgets wie Blandgranate gleich. Allerdings gibt es deutlich mehr der schwebenden Worte welche sich durch das Anleuchten mit der Taschenlampe in tatsächliche Lebewesen und Gegenstände verwandeln. Außerdem gibt es viele abwechlsungsreiche Missionsabschnitte, wie zum Beispiel das Untergeschoss des Sägewerks und der Laternenpfad, sogar der vermisste Endgegner ist in ”Das Signal” zu finden. Insgesamt also deutlich mehr Abwechslung und Horrorstimmung. Das Stärkste an Alan Wake ist jedoch immer noch die durch grafische Finessen, Soundtrack, Optik un Storytelling erzeugt grusel Atmosphäre. Nich nur zuletzt deswegen ist Remedy einer der führenden Entwickler unserer Zeit.

 Alan Wake in gewohnter Hochform mit ein wenig mehr Abwechslung durch kleine Änderungen- weiter so, Remedy!  

Fazit

Erstkäufer müssen keinen Cent für die erste Erweiterung des Actionspiels zahlen. Hier stellt sich nicht die Frage, ob der Download lohnt. Doch auch zum Preis von 560 Microsoft-Points (circa 7 Euro) ist die Erweiterung für Käufer eines Gebrauchtspiels interessant. Das erste Add-on zum virtuellen Horror-Trip beantwortet zwar keine der Fragen, die das Ende des Hauptspiels offen lässt, doch gestaltet sich die Suche nach Thomas Zane spannend und abgedreht. Wer auf Action und Horroratmosphäre steht wird voll auf seine Kosten kommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Themen: DLC, Remedy Entertainment

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