Alan Wake: Spielwelt zu leer für Open World

Maurice Urban
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Die recht lange Entwicklungszeit von Alan Wake lag besonders an der Tatsache, dass Remedy das Konzept nach einiger Zeit komplett umschmiss und sich vom Open World Prinzip verabschiedete. Und dafür gab es einen guten Grund.

Alan Wake: Spielwelt zu leer für Open World

Saku Lehtinen, Art Director des Spiels, meinte nun, dass die Entscheidung gegen eine offene Spielwelt durchaus begründet war. Bei Remedy hatte man nämlich die Befürchtung, dass die Spielwelt einfach zu leer für ein solches Spielprinzip wäre und bei den Spielern schnell Langeweile aufkommen würde.

“Wir haben uns die Mühe gemacht und die Story so geschrieben, dass sie geographisch und chronologisch korrekt war. Selbst als wir wussten, dass wir ein lineares Spiel machen, wollten wir dies beibehalten”, so Lehtinen in der jüngsten Ausgabe von Edge.

“Statt der mühsamen Arbeit eine Welt von Grund auf neu aufzubauen und es wie eine Open World aussehen zu lassen, haben wir einen anderen Weg gewählt. Wir dachten ‘Hey, wir haben eine Welt, welche ehrlich gesagt eher leer ist. Also lasst uns interessante Orte finden, die uns inspirieren und es dann in diese Richtung gestalten.(…) Wir wollten nicht, dass die Leute so lange umherwandern, bis nichts mehr da ist. Der Spieler muss für seine Entdeckungen belohnt werden, also mussten wir einen Mittelweg finden.”

Nach dem Release von Alan Wake im Jahr 2010 veröffentlichte Remedy zuletzt das Spin-Off American Nightmare für Xbox Live Arcade.

Quelle: Videogamer
Via: VG247 

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