Review - Alien Swarm

Leserbeitrag
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Immer mal wieder tauchen neue Online- Spiele auf die mehr schlecht als recht sind. ”Alien Swarm” gehört nicht dazu. Von den ”Half-Life”- Machern entwickelte Survivor- Ballerorgie präsentiert sich ”Alien Swarm” in einem ureigenen Charme. Denn selbst durch die Vogelperspektive rizt einen der Kampf noch mehr, als bei vergleichbaren Ego-Shooter Titeln.

Sehr viel braucht man nicht um das Spieleinhalt zu beschreiben: man nehme den Film ”Alien”, kombiniere es mit den ”Half_Life” Headcrab-Zerk Hybrieden und fertig ist ein neues Spiel. Mehr ist auch nicht nötig, um Stimmung aufkommen zu lassen. Indem man einen von vier Spezialisten übernimmt (auswählbar sind jeweils zwei Charakter- Typen), ist es um so mehr nötig, sich auf andere zu verlassen.

Zu Beginn sollte man im Offline- Modus üben, um sich da mit der Steuerung vertraut zu machen. Denn ganz ohne Erfahrung Online zu gehen ist eher ein Fehler und nichts nervt da mehr als blind durch die Map zu laufen, selbst mit Kameraden an der Seite. Denn, wenn man will, kann man am Stück alle Maps durchspielen, um eine ”Art” Story zu erleben. Diese ist über verschiedene Codecs durch Rufe und PDAs möglich. Allerdings ist es eher uninteressantund meist zu hektisch, um allem nachzugehen.

Um besser zu werden, muss man natürlich kämpfen, was sich natürlich vorteilhaft auf das eigene Levelauswirkt. Um die Massen an Aliens zu besiegen, braucht man jedoch auch eine Menge Waffen. Zu Beginn gibt es zwar nur jeweils zwei Stück pro Klasse, lässt sich aber durch den steigenden Level mit bis zu 40 Waffen erweitern. Waffen sind dennoch nicht alles, das Team ist das, was zählt. Entweder man findet Spieler mit hohem Level und guten Waffen oder guten Freunde, die einem der Rücken freihalten, aber Vorsicht: selbige können einen in den Rücken schießen, wenn sie dich anstatt die Aliens treffen.

So etwas kann schnell zu Zwist unter den einzelnen Teammitgliedern führen, wenn sie einem über den Haufen schießen.  Doch besonders wichtig werden Kameraden dann, wenn man als Spezialist Türen oder Computer Hacken muss und diese einen beschützen sollen- sonst ist die Mission verloren. Denn selbst gefallene Kameraden können das Spiel vorzeitig beenden.

Fazit: ”Alien Swarm” ist mehr als nur etwas für ”Zwischendurch”. Denn durch den reinen Co-Op Modus, die Vogelperspektive macht das Spiel besonders Spaß. Und nichts macht eine Survival- Runde spannender als ein gefallener Kamerad, denn das kostet nicht nur Nerven, sondern auch Punkte.

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