Aliens - Colonial Marines

Der Film “Aliens“ kann ohne Weiteres als einer der besten Actionfilme aller Zeiten bezeichnet werden. James Camerons geniale Fortsetzung der klaustrophobischen Vorlage von Ridley Scott, gilt vielen Filmfans und Cineasten als Blaupause für eine packende und vielschichtige Inszenierung. Ein einmaliges Erlebnis das förmlich danach schreit, an der Konsole oder am PC reproduziert zu werden.

Aliens: Colonial Marines – Blutende Aliens bedeuten Ärger

Viele Entwickler haben sich an der Materie versucht; einige wenige haben es sogar geschafft, die dichte Atmosphäre und Dramatik des Films einzufangen. Insbesondere „Aliens versus Predator 2“ von Monolith Productions muss in diesem Zusammenhang positiv erwähnt werden. Doch seien wir ehrlich – so richtig ist es bisher niemanden gelungen, das „Aliens“ Gefühl auf den Bildschirm zu zaubern. Als das „Brothers in Arms“ Studio Gearbox dann 2006 ankündigte, mit „Aliens: Colonial Marines“ dem Geist des Originals folgen zu wollen, war die Freude unter den Fans deshalb sehr groß.

Doch während es im Kino bereits handfeste Pläne für einen weiteren Teil des „Alien“ Franchise gibt – Ridley Scott wird sich selbst nochmal an einem Prequel zu seinem hervorragenden Klassiker versuchen – lässt „Aliens: Colonial Marines“ auf PC und Konsolen noch auf sich warten. Bereits seit 2006 steckt der taktische Squad-Shooter bei Gearbox in der Entwicklung. Zwischenzeitig galt das vielversprechende Projekt bereits als tot. Doch nun häufen sich die Anzeichen, dass „Aliens: Colonial Marines“ große Schritte in Richtung Fertigstellung macht. In einem Interview gab Sega-Vizepräsident Alan Pritchard bekannt, dass wir in den kommenden Wochen mit allerhand neuen Informationen zu dem Spiel rechnen dürfen. Grund genug das bisher Bekannte zusammenzutragen. Bisher ist vor allen Dingen eines sicher: Eine Aliens Colonial Marines Demo wird es wohl leider nicht geben.

Die Handlung des Spiels ist sehr eng an die Filmvorlage angelehnt und spielt zwischen „Aliens“ und „Alien 3“. Wir erinnern uns: am Ende des zweiten Teils entkommt Ellen Ripley vom alieninfizierten Planeten „LV-426″ zusammen mit Corporal Dwayne Hicks, einem halben Androiden und dem kleinen Mädchen Newt auf dem Raumschiff „Sulaco“. Der Bordcomputer schießt die drei (-einhalb) Tiefschlafenden aber aufgrund eines Feuers ins Weltall, woraufhin sie auf einem Gefängnisplaneten landen. Das Raumschiff “Sulaco” aber treibt herren – aufgepasst: aber nicht alienlos – weiterhin durch das Weltall. Auftritt der kolonialen Mairnes. Die sollen wenig später in einer offiziellen Rettungsmission den Verbleib der „Sulaco“ klären. Als bestätigte Schauplätze von „Aliens: Colonial Marines“ wurden neben der „Sulaco“ auch der Planet „LV-426“ und sogar das fremde Alien-Raumschiff aus Teil eins bestätigt. Verfeinert wird die würzige Aliensuppe noch durch zwei bekannte Sci-Fi Autoren, die unter anderem für “Star Trek: DS9″ und “Battlestar Galactica” geschrieben haben.

Das Gameplay basiert auf einer klassischen First-Person-Shooter Mechanik – soll aber auch taktische Elemente beinhalten. So wird der Spieler in die Lage versetzt, vier Squad-Kameraden Befehle zu erteilen. Dies geschieht mittels eines – in die Umgebung integriertem – kontextsensitiven Interface. „Aliens: Colonial Marines“ wird also nicht über die FPS-üblichen Lebensanzeigen und Orientierungshilfen verfügen, sondern komplett ohne HUD auskommen. Gearbox orientiert sich hier allem Anschein nach an „Star Wars: Republic Commando“ und „Dead Space“. Alle vier Teammitglieder sollen eine eigene Hintergrundgeschichte bekommen und während der Rettungsmissionen – auf der Grundlage ihrer sehr verschiedenen Persönlichkeiten – lebhaft miteinander interagieren. Unterschiede finden sich aber nicht im Bereich der Charakterzeichnung, sondern auch in der Ausrüstung der Marines; so wird jeder Soldat im Besitz einer spezifischen Primärwaffe sein. Der Spieler kann alle vier Marines jederzeit spielen und ist sogar aufgefordert, auf die jeweiligen Situationen mit der Wahl eines bestimmten Soldaten zu reagieren.

Aliens: Colonial Marines – Release

Es ist eine dieser Geschichten. Erst angekündigt, dann verschoben, dann ein Wechsel in der Produktion und dann unter neuem Banner wieder verschoben. Gespielt haben wir es ja bereits und auch wenn der Shooter nicht mehr ganz zeitgemäß wirkt, Spaß machen könnte es allemal. Mal sehen, ob es mit dem angepeilten Release im Jahr 2013 auch wirklich klappt. .

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