Amnesia: The Dark Descent – Dunkle Horror-Action für den Mac

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Wem dieser Titel bekannt vorkommt, der steht im Gegensatz zu seinem Protagonisten nicht kurz vorm Wahnsinn. Amnesia: The Dark Descent ist schon etwas älter. Da das Horror-Adventure aber erst kürzlich im Mac App Store Einzug gehalten hat, haben wir es uns einmal näher angesehen.

Amnesia: The Dark Descent – Dunkle Horror-Action für den Mac

Nun ist Amnesia: The Dark Descent kein wirklich brandneuer Titel mehr. Das sieht man vor allem an der vergleichsweise bauklotzigen Grafik. Zwar ist man vom DOOM-Niveau weit entfernt, an einen bildgewaltigen Augenschmaus wie Battlefield 3 oder Crysis 2 kommt das Spiel aber auch nicht heran.

Texturen an Wänden und Fußboden, Flammen und Gegenstände sind eindeutig auch für schwächere Grafikchips keinen zu großen Happen. Doch kann man lange über Detailarmut und lange Wartezeiten jammern, ohne der Atmosphäre von Amnesia damit auch nur einen Deut Abbruch zu tun.

Wer sich zu später Stunde in einem dunklen Zimmer vor einen großen Bildschirm hockt, Kopfhörer aufsetzt und sich von den bedrückenden Klängen des Spiels einfangen lässt, sollte besser über starke Nerven verfügen.

Dunkle Gänge, sporadische Rückblendungen in Daniels bruchstückhafte Erinnerungen und das plötzliche Erscheinen bedrohlicher Gegner lassen mehrere Stunden in Windeseile vergehen. Das besondere an dem Horror-Adventure ist, dass Gegner niemals konfrontiert oder gar besiegt werden können. Es geht immer nur darum, sich zu verstecken oder wegzulaufen.

An Spannung oder Action fehlt es deswegen aber keinesfalls. Daniel hat sich selbst das Gedächtnis ausgelöscht (warum, soll hier für alle Amnesia-Neulinge nicht verraten werden) und einen Auftrag erteilt. Er soll Alexander finden und töten. Dieser verbirgt sich irgendwo im tiefsten Inneren des Schlosses, in dem wir uns gerade befinden.

Also durchforsten wir das Gebäude. Keuchend und um unser geistiges Wohl besorgt straucheln wir durch die Gänge, sammeln Streichhölzer und Lampenöl, denn im Dunkeln verlieren wir langsam aber sicher den Verstand. Dabei gibt es immer wieder kleine Notizen, die auf den Hintergrund unserer scheinbar ziellosen Suche hindeuten. Diverse kleine Rätsel und versteckte Geheimgänge bilden die Basis von „Amnesia: The Dark Descent“.

Bei alldem ertappt man sich immer wieder beim Zusammenzucken und kann sich der einen oder anderen Gänsehaut nicht erwehren. Für 15,99 Euro erhält man aus dem * ein zwar schon etwas betagtes, dafür aber umso packenderes Spiel für den Mac. Düstere Atmosphäre und eine Spannung, die ganz ohne aufwendige Effekte und martialische Waffen auskommt, sind inklusive.

Unsere Kollegen aus der Games-Redaktion haben das Spiel auch schon ausprobiert. Die Reaktionen sprechen für sich.

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