Ark - Survival Evolved: Technisch auf Konsolen noch immer unausgereift

Luis Kümmeler
2

Erste Technik-Analysen haben ergeben, dass Ark: Survival Evolved auch nach seiner vermeintlichen Fertigstellung – also dem Ende der „Early Access“-Phase – noch mit technischen Problemen auf den Konsolen zu kämpfen hat. Hier wartet das Spiel offenbar noch mit wenig zeitgemäßen Auflösungen und hochgradig instabilen Bildraten auf.

2.791
ARK: Survival Evolved Official Launch Trailer!

Der Launch-Trailer zu Ark: Survival Evolved soll auf das fertige Spiel vorbereiten

Seit Ende August ist sie endlich vorbei, die „Early Access“-Phase von Ark: Survival Evolved. Doch wie Eurogamer berichtet, ist die Arbeit an dem Survival-Spiel offenbar noch lange nicht abgeschlossen. Technisch ist das Spiel laut einem Analyse-Video von Digital Foundry auf den Konsolen noch immer stark unausgereift – und zwar auf allen drei Plattformen, Xbox One, PlayStation 4 und PS4 Pro.

Ark Survival Evolved: Server überfüllt, Fans sind sauer

Auf Sonys Plattformen wartet das Spiel offenbar mit zwei Grafikmodi auf: dem normalen Modus und  einem „Detail“-Modus, der aber offenbar lediglich die Auflösung etwas anhebt. Und die fällt ganz schön unbefriedigend aus: Auf der PS4 Pro läuft Ark: Survival Evolved wohl nur in 720p, das Basismodell schafft es offenbar sogar nur auf matschige 640p. Der angesprochene Detailmodus soll dies auf 1080p auf der Pro und 720p auf der PS4 anheben.

Doch auch die Bildrate soll dabei alles andere als befriedigend ausfallen. Ark: Survival Evolved soll mit unlimitierter Bildrate laufen und somit sogar 60 Bilder pro Sekunde bieten, je nach Grafiklast aber gerne auch mal auf 30 FPS oder sogar noch niedriger abfallen. 20 beziehungsweise sogar 15 FPS sollen da derzeit durchaus vorkommen. Die Deaktivierung der „V-Sync“-Option führt zwar zu einer flüssigeren Bildrate, hat aber eben auch Screen-Tearing zur Folge.

ARK - Survival Evolved: Tipps, mit denen ihr die erste Zeit überlebt

Unsere Bildergalerie gibt dir wertvolle Überlebenstipps für Ark: Survival Evolved

Laut Digital Foundry kommt die beste Option für Spieler von Ark: Survival Evolved derzeit in Form einer „adaptiven V-Sync Einstellung“. Diese bewirkt eine Deaktivierung von V-Sync, wenn die Bildrate unter 30 FPS fällt, was zwar wieder zu Screen-Tearing führt, dafür aber eine Stabilisierung der Bildrate bewirken kann.

Die aktuell schlechteste Version von Ark: Survival Evolved findet sich offenbar auf der Xbox One: Hier läuft das Spiel in 720p, bietet aber keine „V-Sync“-Optionen. Das bedeutet neben zahlreichen Bugs quasi permanentes Screen Tearing – ein Umstand der sich mit der „Xbox One X“-Fassung wohl bessern dürfte. Für die vollständige Technikanalyse zu Ark: Survival Evolved liest du den umfangreichen Bericht von Eurogamer oder schaust das dazugehörige Video.

Weitere Themen: Studio Wildcard

Neue Artikel von GIGA GAMES