Preview - Assassin´s Creed: Brotherhood Multiplayer

Leserbeitrag
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Normalerweise strotzen Erweiterungspakete zu Spiele nicht gerade vor neuen Ideen. Meist sind nur neue Missionen oder Karten in den Addons enthalten. Assassin´s Creed Brotherhood stellt hierbei eine Ausnahme dar, denn die Standalone-Erweiterung führt ein längst überfälliges Feature in das Zeitreise-Abenteuer von Ubisoft ein -  Einen Multiplayer-Modus. Diesen konnte ich bereits auf der vergangenen Gamescom anspielen und möchte euch hiervon berichten.

Zu Beginn eines Matches müssen wir zunächst eine Klasse auswählen, bis wir uns ins

Getümmel stürzen. Hierbei können wir aus einer Vielzahl von verfügbaren Charakteren wählen, die sich in ihren Spezialfähigkeiten unterscheiden. So kann der Spieler dann entscheiden, ob sein Recke zum Beispiel schneller rennen kann oder die Fähigkeit besitzen soll, Rauchbomben zu werfen. Dadurch spielt sich jeder auszuwählender Charakter ein wenig anders und erlangt dadurch den einen oder anderen taktischen Vorteil.

 

Beim ersten Match wird wohl jeden sofort zeigen, was den Multiplayer-Teil von

Brotherhood auszeichnet, denn dieser ist, kurz gesagt, anders. Hier wird nämlich der Spieler nicht in einen , aus nahezu jedem x-beliebigen Spiel bekannten, Deathmatch oder Team-Deathmatch-Modus geschickt, in welchem es dem Spiel reichlich wenig interessiert, wer erledigt wird. Vielmehr geht es darum, ein bestimmtes Ziel, welches auch von einem Mitspieler gespielt wird, aus dem Leben zu schaffen. Dabei seid ihr Jäger und Gejagter gleichzeitig, denn auch ihr seid das Ziel eines anderen Mitspielers. So müsst ihr immer darauf achten, eure Umgebung als geschickte Verstecke zu nutzen, um sich heimlich an eurem Ziel heranzuschleichen und dabei nicht von eurem Jäger entdeckt werden.

Solltet ihr euch dabei aber tollpatschig anstellen, wird euer Ziel auf euch hingewiesen. Darauf kann dieses sich, wie aus dem Singleplayer bekannt, in Menschengruppen, Heuhaufen etc. verbergen.

Damit ihr nicht völlig orientierungslos durch das alte Rom rennt und dabei womöglich nie

auf euer Opfer stoßt, schenkt Ubisoft Montreal jedem Spieler eine Navigationshilfe. Diese ist in Form eines Kreisringes in der unteren Mitte eures Bildschirmes zu finden. Je näher ihr euch dabei eurem Ziel nähert, desto gefüllter wird der Kreisring. Auch die grobe Richtung gibt euch die Orientierungshilfe vor.

Solltet ihr mal einen Zivilisten, anstatt eurer wirkliches Ziel, aus einem Versehen heraus meucheln, hat dies auch Folgen. So werden dem Spieler wichtige Punkte, die zum Endranking beitragen, abgezogen. Auch das richtige Ziel, welches nach der Verwechslung womöglich noch direkt neben der Leiche steht, wird euch aberkannt, worauf ihr, nach kurzer Zeit, ein neues zugewiesen bekommt.

 

Fazit

Auch wenn ich Assassin´s Creed: Brotherhood nur kurz anschauen konnte, hat es mich überzeugt. Ubisoft geht den richtigen Weg. Dieser war aber schon längst überfällig. Ich hoffe nun, dass der Mehrspieler-Modus auch auf langer Sicht hin überzeugen kann, denn die Langzeit-Motivation ist das wichtigste an einem Multiplayer-Part. Wenn dies so ist, bringt Ubisoft Montreal einen frischen Wind in das Multiplayer-Jargon.

 

Assassin´s Creed Brotherhood wird am 18.11.2010 für PS3 und XBox360 erscheinen. Wann der Titel für den PC erscheint ist noch nicht bekannt.

 

 

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Weitere Themen: Assassin's Creed, multiplayer, Ubisoft

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