Assassin´s Creed: Revelations Test – Genug ist genug!

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Seit 2007 folgen wir nun schon dem Kredo der Assassinen, mit Assassins Creed: Revelations erscheint bereits das vierte Spiel in der einst so frischen Reihe von Ubisoft Montreal. Damit beenden die Franzosen die Saga rund um Altair Ibn La’Ahad und Ezio Auditore da Firenze, den beiden Protagonisten der Vorgänger. Ist Revelations eine Offenbarung für virtuelle Meuchelmörder oder der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt?

Waren wir bei unserer Vorschau noch euphorisch ob des scheinbar packenden Missionsdesigns und diverser neuer Spielelemente, sind wir jetzt eher ernüchtert. erweitert das Spielprinzip seiner Vorgänger zwar sinnvoll, fällt aber mit seiner wirren Geschichte und seinen teils recht lahmen Missionen auf die Nase.

“Brotherhood” endete – wie jedes Assassin’s Creed – mit einem Cliffhanger. Der wird zu Beginn von “Revelations” nur bedingt aufgelöst; wir sehen lediglich unseren modernen Assassinen-Erben Desmond Miles, wie er verwirrt auf einer Insel im Datenstrom des Animus aufwacht. Dort trifft er auf Subjekt 16, der noch vor Desmond von der Templer-Organisation Abstergo festgehalten wurde und ihm in der Vergangenheit versteckte Hinweise hinterließ.

Subjekt 16 spricht in Rätseln, wir können nur erahnen, was er uns zu sagen versucht. Wir wissen lediglich, dass Desmond in der realen Welt in einer Art Koma liegt und nun im Animus gefangen ist. Und wenn er schon mal da ist, kann er auch gleich die Erinnerungen alternder Assassinen durchleben. Das ist uns auch lieber so, denn die allumfassende Geschichte rund um den Templerkonflikt in der modernen Welt ist verwirrend und wenig nachvollziehbar. Da sind uns die kompakteren Erzählungen innerhalb des Animus doch lieber…

Meister-Assassine Altair war bis ins hohe Alter im Besitz des Edenapfels, eines mächtigen Artefakts, das seinen Träger die Fähigkeit beschert, die Gedanken anderer zu manipulieren. Als der weise Assassine diesen gefährlichen Schatz versiegelte, ließ er die Schlüssel im fernen Konstantinopel verstecken. Genau diese Schlüssel will Ezio Auditore – fast 300 Jahre später – nun finden.


Auf dieser Schnitzeljagd begegnet er gleich zu Beginn dem sympathischen Anführer des lokalen Assassinen-Ordens, Yusuf Tazim. Der zeigt dem gealterten Ezio gleich zwei neue Tricks: Mit der Hakenklinge kann der italienische Kuttenträger nun noch schneller Wände erklimmen, größere Abgründe überwinden und sich an den überall in Konstantinopel verteilten Seilwinden entlang hangeln. Dadurch gewinnt das ikonische Parkour-Gameplay von Assassin’s Creed noch mehr an Geschwindigkeit, wir hätten uns aber noch ausgefallenere Gagdets gewünscht – wie wäre es etwa mit einem Enterhaken à la Batman?

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