Batman Arkham City

Batman ist in. Natürlich nicht erst seit gestern. Aber so beliebt wie derzeit war der übelgelaunte Flattermann seit den frühen Neunzigern nicht mehr. Schuld daran ist einerseits die grandiose Kinoreihe, die mit „The Dark Knight“ ihren Oscar-würdigen Höhepunkt feierte und andererseits „Batman: Arkham Asylum“, die wohl beste Comic/Filmumsetzung der gesamten Spielehistorie.

Batman: Arkham City Armoured Edition Wii U

Zum Launch der Wii U erscheint Batman: Arkham City in einer aufgebesserten Version mit zahlreichen neuen und für das Wii U GamePad ausgelegten Features.

Batman: Arkham City

„Arkham Asylum“ kam passend zu seinem Protagonisten aus dem Nichts. Keiner hatte damit gerechnet, noch weniger hätten geglaubt, dass es gut werden könnte. War es aber. Und wie. Entwickler Rocksteady wich stark vom üblichen Prügeleinerlei ab, mit dem etwa 90% solcher Umsetzungen für gewöhnlich um die Ecke biegen. Stattdessen war Batman hier in erster der Detektiv, als der er auch in den Comics erscheint. Mit Hilfe seiner Gadgets suchen wir Hinweise, schleichen durch dunkle Ecken und nutzen dabei nur sehr selten echte Gewalt.

Der Mix war perfekt abgestimmt, inhaltlich sehr dicht, bis zuletzt abwechslungsreich und insgesamt extrem hochwertig produziert. Die Spieler waren entzückt. Logisch, dass da mehr nachkommt. Das „mehr“ trägt mittlerweile einen Namen, der da wäre: „Batman Arkham City“. Wie dieser bereits impliziert, beschränkt sich Batmans Einsatzgebiet dieses Mal nicht mehr nur auf die Irrenanstalt von Gotham City sondern einen ganzen Stadtbezirk. Denn um der größer werdenden Population an Gewalttätern und Psychopathen Herr zu werden, lässt der Bürgermeister einen ganzen Bereich absperren und zum Gefängnisareal umfunktionieren. Und genau dorthin verschlägt es Batman.

Im Laufe der Fortsetzung bekommt der es mit komplett neuen Gegnern zu tun. Der Joker wird zwar ebenfalls seine Ehrerbietung leisten, die Rolle des Oberpsychos obliegt aber einem anderen. Dr. Hugo Strange ist nicht nur hochintelligent, sondern auch gerissen und wird im Laufe der Handlung hinter Batmans Geheimidentität kommen. Obendrein mischen Two-Face, der Riddler und Catwoman mit. Gerüchteweise soll auch Robin einen Auftritt bekommen.

Die Spielmechanik bleibt größtenteils unangetastet. Der Detektivmodus wird etwas entschlackt – den Röntgenblick darf Batman nun nicht mehr einsetzen. „Zu mächtig“, lautete das Urteil der Entwickler. Dafür kann er nun per Spezialbrille die Flugbahn von Projektilen errechnen. Das Kampfsystem wird marginal erweitert, neuerdings darf Bats auch verschiedene Gegner auf einmal blocken.

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