Batman Arkham City - Vorschau: Heilige Vorfreude, Batman

David Hain
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Batman is back! Bald schwingt sich der dunkle Ritter wieder durch die Nacht und verprügelt die bösen Buben reihenweise. Diesmal ist er dabei nicht auf die Mauern der Irrenanstalt Arkham angewiesen, sondern macht die halbe Stadt zu seinem Jagdrevier.

Batman Arkham City - Vorschau: Heilige Vorfreude, Batman

Batman: Arkham Asylum ist ein fantastisches Spiel, vermutlich das beste Game zu einem Comic überhaupt. Es mischt ein abwechslungsreiches Action-Adventure-Gameplay mit einer ausgeklügelten, düsteren Stimmung und den Figuren des Batman-Universums. Ende des Jahres (21. Oktober) steht mit Arkham City der Nachfolger zu Batsis Irrenhaus-Abenteuer an. Bei einer Präsentation in Warner’s hauseigenem Kino wurde die Presse nun schon mal richtig angeheizt und der Anfang des Spiels vorgeführt.


Gesteuert wird natürlich wieder der Fledermausheld, der sich dieses Mal allerdings in einem deutlich größeren, offeneren Areal austoben kann und sich von Gargoyle zu Gargoyle durch die Häuserschluchten Gothams schwingt – oder zumindest durch den Teil Gothams, der abgesperrt wurde und nun den irren Ex-Insassen Arkhams als neues Zuhause dient.

Die Stadt ist auf eine schrecklich-schöne Weise eine wahre Augenweide: Die Metropole präsentiert sich als dreckiger Moloch, düster, mit lauter alten, heruntergekommenen Gebäuden. Es ist ein Labyrinth aus verwinkelten Hochhäusern und engen Gassen, in denen Dampf aus den Gullis aufsteigt und der wie geschaffen für alle Arten des Verbrechens scheint. Über der Szenerie kreisen Hubschrauber, die Kegel ihrer Suchscheinwerfer wandern über den verschmutzten Asphalt. Und mittendrin Batman, der mit ausgebreitetem Cape durch die Luft gleitet oder sich mit einem Kletterhaken durch die Häuserschluchten schwingt.

Dann steht auch schon Action auf dem Plan: Einige von Riddlers Punks wollen sich in einer Nebenstraße gerade an dem Reporter Jack Ryder zu schaffen machen. Doch dem Trommelfeuer Batmans toll in Szene gesetzter Schläge, Tritte und Combos haben die armen Jungs nichts entgegen zu setzen. Nach dem kurzen Intermezzo geht es auch schon direkt weiter über ein paar Hausdächer (um eine versteckte Riddler-Trophäe einzusammeln), bevor sich der Fledermausmann einem abgesperrten Gebäude zuwendet, in dem Two-Face gerade Catwoman exekutieren will. Vor der Tür patroullieren zwar ein paar Goons, doch sie sind kein Problem: Aus der Luft stürzt sich der maskierte Rächer auf den ersten, die anderen sind nach ein paar Hieben auch zur Kooperation mit dem Tiefschlaf bereit.

Im Gebäude wartet dann eine deutlich größere Anzahl an Schlägern. Alle haben sich in einem Atrium versammelt, um der Exekution Catwomans durch den verrückten Harvey Dent beizuwohnen. Auch wenn es viele sind, stellen die Gangster kein großes Problem für unseren Superhelden dar – er würde locker unter ihnen aufräumen. Trotzdem ist wohlgeplantes Vorgehen essentiell: Wer sich nämlich nicht vorher mittels Röntgensicht-Gadget umschaut und den mit einem Sturmgewehr bewaffneten Wächter auf der Galerie bemerkt, läuft direkt in dessen Sperrfeuer – das wäre sogar für Batman alles andere als schön. So aber ist der bewaffnete Kerl kein Problem und kann vor einem Frontalangriff auf die Schlägertruppen gezielt ausgeschaltet werden.

Weitere Themen: Batman Arkham City Demo

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